Evangelische Stadtkirchenarbeit Mainz
H E R Z L I C H   W I L L K O M M E N

und

DAS "A K T U E L L S T E"


auf der Homepage der Evangelischen Stadtkirchenarbeit Mainz
des Evangelischen Dekanates Mainz





LIEBE BESUCHERINNEN UND BESUCHER DIESER HOMEPAGE !


SCHAUEN

ENTDECKEN

SICH EINGELADEN WISSEN


HERZLICH WILLKOMMEN !



Stand: 14. Juli 2016


*

Jahreslosung 2016:

"GOTT spricht:
Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet"

(Jesaja 66, 13) 



Pfarrer Rainer Beier
Dipl. Theol. Christian Jansen



 





Die diesjährigen Veranstaltungen im Landesmuseum Mainz


"beziehungsWeise"



Sonntag, 1. Mai 2016 / 15.00 Uhr

"Adam und Eva"




(unbek. Meister nach A. Dürer, 1507 oder später, Auszug)

Musik von E. Elgar und N. Paganini
Ariane Jay, Jaeho Lee u. Maria Schönwälder, Violine; Leonid Dorfman, Klavier

*

Sonntag, 5. Juni 2016 / 15.00 Uhr

"Allegorie des Friedens zwischen Frankreich und Neapel (1701/02)"

Paolo de Matteis

Musik von G. Ph. Telemann, Händel-Halvorsen und H. I. F. Biber
Marlene Crone u. Maria Schönwälder, Violine; Christoph Lamprecht, Cello (Kammerensemble Mainzer Musici)

*


Sonntag, 3. Juli 2016 / 15.00 Uhr

"Blick auf Terracina (vor 1842)"

Friedrich Burkhard Müller

Musik von J. Brahms und F. Mendelssohn
Tomomi Motomura, Violine; Leonid Dorfman, Klavier (Kammerensemble Mainzer Musici)


*

Kunsthistorischer Impuls:

Ursula Wallbrecher M.A.,
Landesmuseum Mainz

Theologischer Impuls:

Pfarrer Rainer Beier
Evangelische Stadtkirchenarbeit Mainz

Musikalischer Impuls:

Prof. Benjamin Bergmann u. seine Meisterschüler,
Hochschule für Musik Mainz


Eintritt 1 Euro (Familiensonntage)



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VORSCHAU
Herbst 2016


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"SCHÖPFERISCHER KOSMOS"

Weltbilder - Mikrokosmos / Makrokosmos

Nähere Informationen
auf der Aktuellen Sonder-Projekt-Seite:

mainz-evangelisch-stadtkirchenarbeit.de/index/624







Leitbild des Projektes:

Bernd Zimmer
"Wohin ?"


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Rückblick zur Ausstellung

"GOTT LIEBT DIESE WELT"


Tages-Besucher-Rekord am letzten Ausstellungstag:
282 Personen.

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Begeisterte Besucher:

Einträge im Gästebuch der Ausstellung

„Ich bin überwältigt von der Ausstellung.“

*
„Die Vielzahl der Figuren übertriff alle Erwartungen. Die kleinen Details sind so liebevoll gestaltet. Einfach wunderschön. Ich werde wiederkommen. Danke für die Mühe.“

*

"Cool."

*

„Vielen Dank für diese wunderbare Ausstellung! Ihr Einfallsreichtum und ihre Kunstfertigkeit lassen uns staunen. Ein ästhetischer Genuss und ein ausgezeichnetes pädagogisches Mittel. Wir wünschen ihnen noch viele Besucher.!

*

„Sehr eindrucksvoll und liebevoll gestaltet. Diese Ausstellung muß man öfters sehen.“

*

„Fantastisch gemacht! Alle Hochachtung vor der Detailgenauigkeit.“

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"Die 150km Anfahrt haben sich gelohnt!"

*

"Mir hat alles sooo gut gefallen. Am liebsten hätte ich alles mitgenommen!"



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BESUCHER-REKORD an einem normalen Arbeitstag

Am letzten Mittwoch der Ausstellungszeit durften wir über 130 Schüler -
in geführten, zumeist römisch-katholischen Gruppen -
und weitere 90 Erwachsene in der Ausstellung begrüßen


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"Gott liebt diese Welt"
Ausstellungsprojekt mit Begleitprogramm

mit über 500 Doris Egli - Erzählfiguren zur Lebensgeschichte Jesu
und 4 "Erzählinseln" zu Stationen aus dem Leben des Mose

kreativ und lebendig in Szene gesetzt von
Renate Milerski

zusätzlich:

"Große Kinder-Bibel-Ausstellung"
- mit über 50 Kinderbibeln + workshop






Beginn:

Sonntag, 14. Februar 2016 - 10 Uhr
Eröffnungsgottesdienst
Christuskirche Mainz






Weitere Informationen auf der Aktuellen Sonderseite zum Projekt:

mainz-evangelisch-stadtkirchenarbeit.de/index/618

( einfach anklicken ! )


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"Evangelisch erwachsen glauben"2016
im Ev. Dekanat Mainz'

Projekt-Eröffnung
im Gottesdienst in der Christuskirche
am Sonntag, den 14. Februar
Beginn: 10 Uhr






Weitere ausführliche Informationen:

evangelisch-erwachsen-glauben-mainz.de/index/629


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VORSCHAU
Herbst 2016

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"SCHÖPFERISCHER KOSMOS"

Weltbilder - Mikrokosmos / Makrokosmos
von der "Himmelsscheibe von Nebra" bis zum "Gottesteilchen" im Kernforschungszentrum CERN bei Genf

Ausstellung
mit COSMOS-Gemälden von Bernd Zimmer

in der ESG - Kirche Mainz



Gemälde von Bernd Zimmer: "Wohin?"
Leitbild des Gesamtprojektes - 4x2 m




Die großartigen großformatigen "Farbexplosions-Gemälde" zum Thema COSMOS des renommierten Künstlers Bernd Zimmer
in der eindrücklichen Innenarchitektur des Schweizer Architekten Ernst Gisel schaffen den Raum in der ESG-Kirche in Mainz
als "Hintergrund" zu einer spannenden Auseinandersetzungmit den Weltbildern aus der Frühzeit des Menschen
bis hin zu den modernsten Forschungen unter natur- und geisteswissenschaftlichen Aspekten.

In Dialog dazu tritt die Masterkopie der "Himmelsscheibe von Nebra" und die Kopie des "Sonnenwagens von Trundholm" aus Halle

Ausstellung mit umfänglichem Begleitprogramm


Weitere ausführliche und aktuelle Informationen:
mainz-evangelisch-stadtkirchenarbeit.de/index/624

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Einige  Rückblicke auf das Jahr 2015 
- aus Sicht der Ev. Stadtkirchenarbeit Mainz




Der Bericht
Verfasserin: Frau Dr. Weisheit-Zenz
Bericht mit Bildern auch in:

rheinhessen-evangelisch.de/die-dekanate/dekanat-mainz/neues/nachrichten/artikel/

„Mir gehe irgendwo hi, wo mer erst nit weiß wo“, erzählt ein älterer Mainzer seinem Bekannten, den er zufällig trifft. Wie 40 weitere Frauen und Männer nimmt er teil am etwas anderen Stadtgang „Hinter Türen leuchten“. Am ersten Adventswochenende lädt die Evangelische Stadtkirchenarbeit dazu ein, nun bereits zum zwölften Mal. Unterwegs sein, ohne den Weg und das Ziel vorher zu kennen: Das war eine Erfahrung, die schon die Eltern von Jesus machen mussten, erklärt Pfarrer Rainer Beier und liest aus dem bekannten Bibeltext.

Seine geführte Tour durch Mainz mit aufschlussreichen Entdeckungen hinter sonst meist verschlossenen Türen widmet er einem aktuellen Thema, das viele bewegt: An drei Stationen, die zunächst eine Überraschung bleiben, erfährt man mehr über „Flüchtlinge in Rheinland-Pfalz und Armut in Mainz“, durch Texte und Interviews, begleitet von Musik. Von Anfang an mit dabei ist Winfried Späth, der mit seiner Panflöte die jeweilige Stimmung aufgreift und musikalisch interpretiert. „Wenn sich eine Türe schließt, öffnet sich anderswo oft eine neue“, gibt Pfarrer Volker Truschel als Gruß mit auf den Weg, auch mit Blick auf Erfahrungen der Johannisgemeinde, die wegen der Ausgrabungsarbeiten die gute ökumenische Nachbarschaft der Augustinerkirche schätzt. Erstes Ziel ist ein Bürogebäude in der Großen Bleiche.

Der „Beauftragte der Evangelischen Kirchen im Lande Rheinland-Pfalz“ hat hier seinen Sitz, es ist quasi die Evangelische Botschaft der drei einzelnen Landeskirchen in Mainz. Auch das landesweite Referat für Flucht und Migration ist hier angesiedelt, in unmittelbarer Nähe zu politisch Verantwortlichen in Landtag und Ministerien. Stellung zur Situation der Flüchtlinge bezieht auch die „Erklärung der Leitenden Geistlichen der evangelischen Landeskirchen Deutschlands“, aus der Pfarrer Rainer Beier zitiert. Legale Wege für Schutzsuchende werden darin ebenso gefordert wie eine Willkommenskultur, die sich gegen Fremdenfeindlichkeit ausspricht. Einen Blickfang im Raum bildet ein großes Kunstwerk, das ein kleines Schiff über tiefen Meereswellen zeigt, und lange Listen. Der Titel des Bildes: „Sie haben einen Namen“.

„Viele Menschen, die vor Not und Elend geflohen sind, wären sicher gern in ihrer Heimat geblieben, doch ihnen fehlte jede Perspektive“, beschreibt Uli Sextro, Landesweiter Referent für Migration der AG Diakonie in Rheinland-Pfalz. Für die Flucht mussten sie häufig viel Geld zahlen und große Gefahren auf sich nehmen; wieder zurückzukehren sei kaum möglich. Derzeit, so berichtet der Referent, gibt es 25 große Aufnahmeeinrichtungen in Rheinland-Pfalz mit ca. 15.000 Plätzen, mehr als 1000 Menschen sind in Zelten untergebracht. Ob im Seniorenalter oder zusätzlich zu Beruf und Familie: Viele Menschen tun ihr Möglichstes, um zu helfen, lobt er das große ehrenamtliche Engagement. Doch woran es dringend fehle, seien weitere Ressourcen, ob finanziell oder beim Personal. Die Diskussion im Anschluss zeigt, wie erhitzt die Gemüter sind, auch unter der älteren Generation, die zwar oft selbst noch Krieg und Vertreibung kennt, doch sich auch sorgt, sei es um die Renten oder die Sicherheit im Land angesichts der großen Herausforderungen.

Auch andere arme Menschen brauchen dringend Unterstützung: Mehrere hundert von ihnen können die Lebensmittelausgabe für Bedürftige nutzen, gegen Vorlage des Sozialausweises und einen Obolus von 1,50 Euro. „Über einhundert Ehrenamtliche sind bei der Mainzer Tafel e.V. registriert; wer kann, ist jeweils an einem Tag zwischen Dienstag und Freitag vor Ort oder mit dem Kühlfahrzeug auf Tour zu Supermärkten“, berichtet Gisela Schmitz-Rother, die 2. Vorsitzende. Was die Fahrer an Essen mitbringen, ist zuvor nicht bekannt. Jede helfende Hand kann der Verein brauche, der sich auch über weitere Geld- und Sachspenden freut.

Die dritte Station ist am Stadthaus in der Kaiserstraße, wo Sozialdezernent Kurt Merkator die große Pforte öffnet. „Es gibt viel zu tun“, berichte er und nennt aktuelle Zahlen: Waren es 2013 258 und vergangenes Jahr 568 Menschen, die Mainz zugewiesen wurden, rechnet man für 2015 mit etwa 1800. In seinen mehr als 30 Dienstjahren sei die physische und auch psychische Belastung selten so hoch gewesen wie derzeit, sagt er, mit Blick auf das Leid der geflohenen Menschen wie auf den Unmut der Bevölkerung. „Für die einen ist das, was getan wird, noch nicht genug, andere sind sehr ärgerlich darüber“, beschreibt er den Spagat der unterschiedlichen Erwartungen an die Stadt und die entsprechende Wut, die er und seine Mitarbeitenden zu spüren bekommen. Bei allem Verständnis möchte er Hilfesuchenden gleich deutlich machen: „Wer zu uns kommt, muss akzeptieren, dass Frauen in unserer Gesellschaft gleichberechtigt sind.“ Dankbar ist auch er für den enormen ehrenamtlichen Einsatz. Neue Angestellte sollen helfen, die vielen einzelnen Aktivitäten, die Angebote und Bedarfe noch stärker zu koordinieren. „Wenn das Brot, das wir teilen“: Das Lied, das die Gruppe singt, hat eine symbolische Bedeutung, ebenso wie das kleine süße Dankeschön, das Pfarrer Rainer Beier überreicht: „Schon Bischof Nikolaus hatte bekanntlich ein Herz für die Armen.“


Evangelische Kirche war auch 2015 präsent auf der



Auch in diesem Jahr fanden viele intensive Begegnungen am Messestand 427 der Ev. Kirche im Gutenberg-Saal der Rheingoldhalle statt. Pfarrer Rainer Beier und Pfarrer Gregor Ziorkewicz sowie die Mitarbeiter der Ev. Stadtkirchenarbeit Dipl.Theol Christian Jansen und Roland Pokorny standen am Samstag und Sonntag den Interessierten mit "Rat und Tat" zur Seite. Frau Pfrn. Bettina Klünemann, Christuskirche, verstärkte am Samstag-Vormittag das Team.

Die wichtigsten Themen waren Konfessionsverschiedenheit und die damit verbundenen besonderen Fragen; erstmals auch zweimal bei einem evangelischen und syrisch-orthodoxen Partner. Aus zwei Begegnungen erwuchsen jeweils Kircheneintritte in die Evangelische Kirche. In die Tiefe gingen auch Gespräche mit seelsorgerlichem Anlaß ( z.B. Tod eines Angehörigen )
oder mit Menschen, die aus der Kirche ausgetreten waren und deswegen auch nicht kirchlich heiraten wollen, aber doch bereit waren,  sich hier auf der Messe auf das Gespräch mit einem Pfarrer einzulassen.

In einer ganzen Reihe von Gesprächen ging es auch um praktische Fragen der Gestaltung des Traugottesdienstes ( z.B. Liedauswahl ). Natürlich bleibt das die eigentliche Aufgabe des / der  die Trauung durchführenden Geistlichen. In diesem Jahr gab es für Kinder ein besonderes "Angebot": eine kleine Gruppe von sogenannten Egli-Erzählfiguren: ein Hirte mit drei Schafen.

Sie wiesen zugleich auf das Große Ausstellungsprojekt "GOTT liebt diese Welt" ab Mitte Februar 2016 in der Christuskirche hin. Renate Milerski wird dann mehrere hundert Egli-Figuren creativ präesntieren. Das Thema ist die Jesus-Geschichte und in 4 "Erzählinseln" ausgewählte Mose-Geschichten. ( vgl. hier auf dieser SKA-Homepage:mainz-evangelisch-stadtkirchenarbeit.de/index/618 )

Der schon traditionelle "Hochzeitstest für Paare" wurde gerne für "zu Hause" mitgenommen. Einige füllten ihn bereits am Messe-Stand aus und waren gespannt auf die "Auswertung".
Bei der "ansprech-Bar" konnte man neben Mineralwasser auch wieder den guten Ev. Kirchenwein ( insbesondere in den nachmittäglichen Stunden ) genießen.


Die überaus erfreuliche Resonanz der Messe-Besucher motiviert uns zum Wiederkommen - auch in 2016.

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Ein Herzstück Mainzer Identität
Die Fastnacht

... bewußt außerhalb der Kampagne - in den Blick genommen


Ganztagesexkursion

zum

"Deutschen Fastnachts Museum"
in Kitzingen / Main

am Samstag, dem 27. Juni 2015


( An diesem Tag fand das Weinfest auf den Mainwiesen statt. )



PROGRAMM:

Busfahrt mit Start um 7.30 Uhr an der Christuskirche
(Die verschiedentlich angegebene Abfahrtszeit 8.30 Uhr ist falsch !)

Treffpunkt am Fuß der Haupteingangstreppe um 7.20 Uhr

* FÜHRUNG: 10.30 Uhr im Fastnachts-Museum

Das "Deutsche Fastnacht Museum" in Kitzingen
… historisch fundiert, unterhaltsam aufbereitet, närrisch garniert

Nach einem umfangreichen Umbau und einer Neukonzeption präsentiert sich das Deutsche Fastnachtmuseum im neuen Gewand. Dank zahlreicher Mitmach-Stationen und weitläufiger Ausstellungsräume verspricht es einen kurzweiligen Museumsbesuch.

Historische Entwicklung

Begeben Sie sich auf eine Reise durch die Geschichte seit dem Mittelalter bis in das 19. Jahrhundert. Ihnen begegnen mittelalterliche Narrengestalten, frühe Maskenfiguren, Schembartläufer, Figuren der Comedia dell’Arte und Teilnehmer der barocken Kostümfeste und des bürgerlichen Karnevals. Die Auswahl an Exponaten aus den letzten fünf Jahrhunderten wird Sie verblüffen!

11 Thesen zur Fastnacht

Sie wollten schon immer wissen, was „Helau“ und „Alaaf“ eigentlich bedeuten? Was es mit der Bütt auf sich hat? Oder warum sich alles im Karneval um die Elf dreht? Dann sind Sie in unserem Museum richtig. Denn hier können Sie allen Fragen rund um Fasching, Fastnacht und Karneval spielerisch auf den Grund gehen. Freuen Sie sich auf närrische Überraschungen!

Kostümgeschichten

In einem virtuellen „Narrentheater“ erzählen Figuren mit Kostümen aus verschiedenen Karnevals- und Fastnachtsregionen ihre Geschichte. Erleben Sie so Elemente traditioneller Umzüge – das ohrenbetäubende Getöse und den schillernden Farbenrausch unzähliger Kostüme – hautnah.

Schatzkammer und Maskengalerie

Orden mit Brillanten, glänzende Präsidentenketten und prächtige Narrenzepter – in unserer Schatzkammer werden Sie aus dem Staunen nicht mehr herauskommen.
Dreizehn Fastnachtsmasken zeigen Ihnen, wie unterschiedlich die Gesichtsmasken im deutschsprachigen Raum, von Villingen bis Nassereith und vom Alpenraum bis in die Rhön, sein können.

(Dieser Text stammt aus dem aktuellen Flyer des Museums)

Weitere Informationen:
Link des Museums:
deutsches-fastnachtmuseum.byseum.de/de/home

* Möglichkeit zur individuellen Besichtigung des Historischen Stadtkerns

* Möglichkeit zum individuellen Besuch des Weinfestes auf den Mainwiesen

* Vortrag zur Geschichte von Stadt und Ökumene in Kitzingen
vom evangelischen Pfarrer Uwe Bernd Ahrens ( ausgezeichnet als "Till von Franken")
- mit närrisch-besinnlicher Schlußandacht in der Ev. Stadtkirche Kitzingen
Beginn 17 Uhr


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Kurzer Bericht von der Exkursion:
"Vom Regen in die Sonne!"

Hatte es bei dem Start an der Christuskirche noch geregnet ( ... einzig "aufgehellt" durch die Äußerung von Herrn Krawietz: "Es regnet.Gott segnet" ..), so blieben die Regentropfen nach Ende der überaus gelungenen Führung durch einen "Fachmann mit großen Herz für die Fastnacht", Herrn Driesel im Deutschen Fastnacht Museum im Himmel. Aus dem großen Schatz seiner Kenntnisse erläuterte er insbesonder die besondere Bedeutung des "Narren" in der Geschichte. Das "virtuelle Narrentheater" machte die große Vielfalt der so unterschiedlichen Traditionen lebendig faßbar. Man hätte auch noch nach 2 Stunden gerne weiter dem lebendigen Vortrag des Führenden zuhören können. Aber das Mittagessen war terminiert - mit Vorbestellung.

Schon bei der Hinfahrt hatte Herr Krawietz im Bus über seine reichen Erfahrungen im Kontext Fastnacht sowohl in Mainz als auch in seiner Funktion als Vizepräsident im "Bund Deutscher Karneval" in einem längeren Interview mit Pfarrer Beier berichtet: so z.B. über die Hintergründe des Entstehens des Mainzer Fastnachtbrunnens oder des Deutschen Karneval Museums. Immer wieder geht es dabei auch um überaus löbliches Bürgerengagement.

Das schmackhafte Mittagessen im gutbürgerlichen Lokal mit fränkischen Spezialitäten trug zur weiteren positiven Tagesgestaltung bei.

Individuell erkundete man am Nachmittag die reizvolle Stadt, mit Mainufer und Konditorei-Museum.

Um 17 Uhr traf man sich wieder zum Vortrag über die interessante Stadtgeschichte von Stadtpfarrer Ahrens. Die anschließende Andacht zu "Glaube- Hoffnung - Liebe" formulierte er in Versen.
Sein Organist präsentierte zum Abschluß in der Ev. Stadtkirche ein "närrisches Fastnachtslied" am Klavier, in dem die kleinen und großen  Widrigkeiten in einer Kirchengemeinde mit einem heiteren Augenzwinkern vorgetragen wurden.

Pfr. Beier beschloß das Tagesprogramm in der benachbarten kath. St. Johannes-Kirche mit Dankgebet - Stille - und Segen.

Bei herrlichem Sonnenschein landete man am Abend wieder wohlbehalten in Mainz -
nicht ohne ein kurzes, gesungenes "Mainz bleibt" Mainz eines Fahrtteilnehmers beim Bus-Überqueren des heimatlichen Rheins auf der Weisenauer Brücke.

Er war sehr gelungen und bleibt in bester Erinnerung - so die einhellige Meinung der Fahrt-Teilnehmenden über diesen Tag.
GOTT sei Dank.


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Vortrag

Peter Krawietz,

ehem. Kulturdezernent der Stadt Mainz und
Vizepräsident im Vorstand "Bund Deutscher Karneval e.V."

am Dienstag, den 9.Juni 2015 um 19.00 Uhr
im "Raum Erfurt" im "Haus der Evangelischen Kirche"
Kaiserstraße 37 ( 4.OG )
:


"Vom Mummenschanz zum Rosenmontag -
Geschichte der Fastnacht am Rhein"


 
Zu Beginn begrüßte Pfr. Beier den Referenten mit seiner Gattin und die ca. 30 Zuhörenden. Er verwies dabei mit Bezügen zur Bibel ( Psalm 53, 1. Korinther 13 ) und mit
drei kurzen Zitaten zum "Narren" auf die religiösen Aspekte des Themas. Herr Krawietz entfaltete dann in einem großen Vortrags-Bogen von der Antike bis in die Gegenwart die Wurzeln und die
konkreten Ausprägungen der Fastnacht. Mit einer Fülle von historischen Details schilderte er anschaulich diese Entwicklung. Besonders wichtig war es ihm, zu unterstreichen,
daß die "eigentliche Fast-Nacht" nur in ihrem Sinn-Zusammenhang mit der kirchlichen Fasten-Zeit verstanden und gedeutet werden kann. Es ist die Nacht, dann die drei Tage und noch später die mehrer Wochen andauernde Zeit vor dem fleischlosen ( carne-vale ) sich Vorbereiten auf Karfreitag und Ostern. So entwickelte sich die Mainzer Fassnacht, wie wir sie noch heute kennen seit Mitte des 19. Jahrhunderts neu.

Der Kaufmann Nikolaus Krieger organisierte 1837 den "Krähwinkler Landsturm", einen bunten Zug von Narren. An diesem Vorläufer des heutigen Rosenmontagszuges beteiligte sich auch eine 15-köpfige närrische Bürgerwehr: die Mainzer Ranzengarde. 1838 übernahm diese Ranzengarde den "militärischen" Schutz der ersten Sitzungen des gerade gegründeten MCV und verstand sich in der Folge auch als Leibgarde des Prinzen Carneval. Das närrische Zeremoniell schreibt vor, dass jeder Ranzengardist mindestens zwei Zentner brutto wiegen oder einen Leibesumfang von sechs Fuß aufweisen muss.

Beeindruckend war die Schilderung des Referenten mit Original-Zitaten u.a. aus der Zeit der 1. Mainzer Fastnacht mit Ihren Umzügen, festlichen Bällen und aufkeimenden Fastnachtstraditionen - getragen von der Ranzengarde und dem MCV. Eine beträchtliche Leibesfülle war damals wirklich noch Voraussetzung; heute aber nicht mehr zwingend. Am Ende seines Vortrag verwies Herr Krawietz noch kurz auf den typisch Mainzer Aspekt der "literarisch-politischen Fastnacht" und signalisierte die Bereitschaft, bei nächster Gelegenheit dazu einen weiteren Vortrag anzubieten

Pfarrer Rainer Beier als Veranstalter bedankte sich herzlich bei dem Referenten. Ein großer Beifall der Zuhörer signaliserte deren Freude und Anerkennung für das Gehörte.
Im Blick auf das hohe inhaltliche Niveau des Vortrags schlug Pfr. Beier  mit einem Augenzwinkern vor, daß doch jeder, der Bürger von Mainz werden wollte, vor seiner Einbürgerung
diesen Vortrag gehört haben müßte. Gestalt nahmen seine Dankesworte dann an in ausgesucht hervorragendem Wein aus dem rheinhessischen Weingut Manz,
die die Rebflächen der Ev. Kirche von Hessen und Nassau immer wieder mit Auszeichnungen verwalten. Frau Krawietz-Sommer erhielt einen Blumengruß.

Freudig griff Pfarrer Beier das Angebot bezüglich eines nächsten Vortrags von Herrn Krawietz unter dem Beifall der Anwesenden auf. "Wenn Gott will und wir leben"
könnte so das angestrebte Ziel des Beginns einer kleinen fastnachtlichen- Veranstaltungs-Tradition bewußt jenseits der Kampagnenzeit im Sommer nächsten Jahres
weiter aufgebaut werden. Schon seit vielen Jahren verbindet den Referenten und den Veranstalter eine hervorragende ökumenische Kooperation,
die dann auch darin eine erfreuliche Fortsetzung finden könnte.

Im Anschluß an den Vortrag wies Pfr. Beier noch auf die Fahrt zum Deutschen Fastnacht Museum in Kitzingen am 27. Juni hin
und erläuterte die Einzelheiten dieser Exkursion.

mainz-evangelisch-stadtkirchenarbeit.de/index/622

HERZLICHE EINLADUNG !




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"Die Schweden kommen !"

... am Freitag nach Mainz.

Sie waren da!


Im Rahmen ihres Familientreffens in Deutschland haben ca. 70 Nachfahren des Grafen von Sparre, Statthalter der schwedischen Regierung zur Zeit der Schwedenherrschaft während des 30jährigen Krieges in Mainz, auch die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt besucht. Sie kamen nicht nur aus Schweden, sondern aus ganz Europa, Afrika, Lateinamerika und sogar Japan. Dr. Hermann Dieter Müller, Mitglied der Projektgruppe der Ev. Stadtkirchenarbeit Mainz "Evangelisches Profil" hat sie am Freitag, den 5. Juni durch Mainz geführt - natürlich auch unter besonderer Berücksichtigung der Stätten, die an die "Schwedenzeit in Mainz" ( 1631 bis 1636 ) erinnern. Dazu gehört z.B. das Grab eines schwedischen Soldaten an der rückwärtigen Wand der Quintinskirche im Garten des Städtischen Altenheims. Pfr. Gregor Ziorkewicz, Pfarrer für Stadtkirchenarbeit an St. Johannis, hat die Gäste an der geschichtsträchtigen St. Johannis-Kirche begrüßt.

Dr. Müller hat über dieses oft vergessene und in ausschließlich negatives Licht gerückte Kapitel Mainzer Stadtgeschichte "Schwedenzeit" promoviert. Er wurde begleitet von Pfarrer Rainer Beier, der im September bis November 2007 unter dem Titel "Wer das Schwert nimmt - König Gustav Adolf und die Schweden in Mainz. Krieg - Religion - Frieden. Damals und heute" eine mehrteilige Veranstaltungsreihe zu dieser Thematik auf der wissenschaftlichen Basis von Herrn Dr. Müllers Arbeit angeboten hatte. Dazu gehörte auch eine "Szenische Lesung" von Herrn Dr. Müller unter Beteiligung der beiden Oberbürgermeister von Mainz und Gustavsburg ( wie der Name schon besagt: eine Gründung des Schwedenkönigs Gustav Adolf ) sowie der beiden Dekane der evangelischen und römisch-katholischen Dekanate Mainz.

Der Oberbürgermeister der Stadt Mainz hat freundlicherweise für diese schwedische Gastgruppe einen Empfang im Rathaus arrangieren lassen und sie persönlich begrüßt. Die Gruppe bedankte sich mit einem Gemälde des Vorfahren. Pfarrer Beier bedankte sich seitens der evangelischen Kirche  für die freundliche Geste der Stadt und überreichte Herrn OB Ebling einen Sonderdruck der szenischen Lesung "Mainz unter gelb-blauen schwedischen Banner" zur Schwedenzeit , erarbeitet von Dr. Müller und einen der so überaus erfolgreichen "Luther-Playmobil-Figuren". Dr. Müller übergab dem OB ein Original seiner wissenschaftlichen Promotionsarbeit.

Beide Letztgenannten verabschiedeten die Sparre-Familienangehörigen dann bei herrlichem Sonnenwetter in ihrem Bus am Rhein zur Weiterfahrt nach Dinkelsbühl - unter Gottes Segen.
 


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Die Mainzer Lutherkirche "im Ohr des SWR 4"


Die Lutherkirche zu Mainz als Beispiel für das "Notkirchenprogramm"
des großen Architekten des 20. Jahrhunderts OTTO  BARTNING



Sendung am Pfingst-Sonntag im SWR4 - Rundfunk
von 13 bis 14 Uhr






 

Daß die Lutherkirche in Mainz zu den architekturgeschichtlich wichtigsten Kirchen nach dem 2. Weltkrieg gehört, ist den wenigsten Mainzern bekannt. Im Kontext der großen Walter - Habdank-Ausstellung vom 2. November 2014 bis zum 6. Januar 2015 wurde diese besondere Bedeutung in der Begegnung seiner Kunst mit dieser Otto Bartning Kirche mit Fach-Vorträgen aufgegriffen.

Jetzt hat sich der SWR 4 dieser Thematik Otto Bartning und sein "Notkirchenprogramm" nach dem 2. Weltkrieg angenommen. Die Redakteurin Hannegret Kullmann bereitet dazu einen Beitrag für Pfingsten vor. Dafür hatte sie mit dem Ortspfarrer Ulrich Hofmann-Schaefer und Stadtkirchenpfarrer Rainer Beier in der Lutherkirche bei einer Begehung ein Interview gemacht. Im 3-teiligen Gesamtbeitrag wird auch noch Frau Dr. Sandra Wagner-Conzelmann, die aktuell über Otto Bartning promoviert, aus fachwissenschaftlicher Sicht Stellung nehmen. Abschließend kommt in einem ausführlichen Zitat Otto Bartning selbst zu Wort.

 
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"Glaube und Bild -
vor der Unsichtbarkeit des Ewigen"


Neu entwickelter Kurs
"Erwachsen glauben - 2015"

von Pfarrer Rainer Beier und Pfr. Dr. Gerhard Dietrich

4 Abende mit Bildern u.a. von

ALBRECHT DÜRER bis  SALVADOR DALI

und

ARNULF  RAINER  bis  MICHELANGELO


erschlossen wesentliche Aspekte des christlichen Glaubens.


4. und letzter Abend:

DONNERSTAG, 28.Mai
18.15 Uhr
"Raum Erfurt" - 4. Stock im "Haus der Evangelischen Kirche"
Kaiserstraße 37 - 4.Stock


Weitere Informationen:
siehe weiter unten auf dieser Homepageseite mit digitaler Version
des Gesamtprogramms "Erwachsen glauben" 2015 im Ev. Dekanat Mainz zur Einsichtnahme


Mit Erdbeeren  ( der symbolisichen Pflanze des Mittelalters für die Trinität ) und prickelndem Sekt
wurde die letzte Kursstunde in froher Runde beschlossen.
Zuvor stand noch u.a. das Thema "Abendmahl" auch mit unterschiedlichen Darstellungen
( "Blutaltar" von Riemenschneider in Rothenburg;
Gemälde von Dali, Filmszente aus dem Jesus-Film von Zefirelli ) im Mittelpunkt.

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Kurze Rückschau:

"beziehungsWeise" am Sonntag, dem 10.Mai 2015
"Die Darbringung Jesu im Jerusalemer Tempel"


Trotz Marathonlauf und an sich an diesem Tag geschlossenem Landesmuseum war für diese Veranstaltung das Museum EXTRA geöffnet.

Und es kamen - zu unserer freudigen Überraschung - viele Gäste und erlebten ein eindrückliches "Ensemble" von informativen, ja auch teils bewegenden Texten und meisterlich, teilweise wirklich virtuos dargebrachter Musik mit.

Zum Gemälde aus dem Altarzyklus "Mainzer Marienleben" gab es kunsthistorische ( Ursula Wallbrecher, Landesmuseum Mainz ), theologische ( Pfarrer Rainer Beier, Evangelische Stadtkirchenarbeit Mainz ) und musikalische ( Ariane Jay, Violine; Kathi Haselhorst, Viola; Leonid Dorfmann, Klavier; "Mainzer Musici" unter der Gesamtleitung von Prof. Benjamin Bergmann, Hohschule für Musik ) Impulse. U.a. war Musik von W.A. Mozart und G.F. Händel / Halvorsen zu hören.

Im Mittelpunkt des Bildes standen der greise Simeon und die Prophetin Hanna, die Jesus, Maria und Josef im Jerusalemer Tempel als "Heil der Welt" würdigen.


Nächster Termin:

Sonntag, 31. Mai- 15 Uhr - Landesmuseum Mainz:
"Kreuz-Übermalung" von Arnulf Rainer




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Neues Gesamt-Projekt:

"Fastnacht und die Narren"


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Konkretion 2015


Ein Herzstück Mainzer Identität
Die Fastnacht

... mit 2 Veranstaltungen - bewußt außerhalb der Kampagne - in den Blick genommen

(1)
Vortrag

Peter Krawietz,

ehem. Kulturdezernent der Stadt Mainz und
Vizepräsident im Vorstand "Bund Deutscher Karneval e.V."

am Dienstag, den 9.Juni 2015  um 19.00 Uhr
im "Raum Erfurt" im "Haus der Evangelischen Kirche"
Kaiserstraße 37 ( 4.OG )

"Vom Mummenschanz zum Rosenmontag -
Geschichte der Fastnacht am Rhein"

Eintritt frei - Wir freuen uns über eine Spende.

Diese Veranstaltung ist zugleich - im Anschluß

Vortreffen aller angemeldeten Teilnehmer der Exkursion nach Kitzingen ( s.u. )
u.a. mit Übergabe sämtlicher Detailangaben zur Fahrt und des Kleinen Info-Pakets

*

(2)
Ganztagesexkursion zum


"Deutschen Fastnachts Museum" in Kitzingen / Main

am Samstag, dem 27.Juni 2015
mit Führung im Museum

Busfahrt mit Start um 7.30 Uhr an der Christuskirche
Treffpunkt am Fuß der Haupteingangstreppe um 7.20 Uhr


Weitere Informationen zum neuen Stadtkirchenarbeits-Gesamt-Projekt

"Fast-Nacht und die Narren"

unter:
mainz-evangelisch-stadtkirchenarbeit.de/index/622

und zum

Fastnachtsmuseum Kitzingen
deutsches-fastnachtmuseum.byseum.de/de/home


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Sechs "Erwachsen glauben"-Kurse 2015 im Evangelischen Dekanat Mainz



Dekanatsweiter - Eröffnungsgottesdienst
des
EKD-Projektes

"ERWACHSEN GLAUBEN"
war in der Ev. Auferstehungskirche in Mainz


am Sonntag, dem 22. Februar 2015
Beginn: 10. 00 Uhr

- nach dem Gottesdienst mit Informationen der Kursleiter zu den diesjährigen Glaubenskursen.

Mit 3 Kursen von insgesamt 6 auf Dekanatsebene bringt sich die Auferstehungsgemeinde - schon seit vielen Jahren - aktiv in dieses wichtige Angebot von Glaubenskursen ein. In der Predigt nahm der Gemeindepfarrer Dr. Sautter die Thematik eines "erwachsenen Glaubens" am Beispiel des "Stimmbruchs" des Glaubens bei Hiob auf. Oft müssen wir den "Kinderglauben" an eine wohlgeordnete Welt, in der die Guten belohnt und die Bösen bestraft werden von Gott, weiterentwickeln hin zu einem Hoffen auch durch Bedrängnis und nichtverstehbares Geschehen hindurch.

Pfr. Beier dankte als der Moderator dieses Projektes auf Dekanatsebene den Kursleiterinnen für ihr Engagement und verwies auf die an alle Gottesdiensteilnehmer verteilten Info-Leporellos mit sämtlichen
Veranstaltungs-Hinweisen - bis hin zu den beiden zum Lutherdekadenjahr 2015 passenden Begleitveranstaltungen zu "BIBEL+BILD" und dem dazu gehörigen Glaubenskurs "Glaube und Bild - vor der Unsichtbarkeit des Ewigen".

( Angebote aus den Gemeinden des Ev. Dekanates Mainz ( Altmünster / Auferstehung / Ober-Olm/Klein-Winternheim und Ev. Stadtkirchenarbeit
mit Aufnahme der Themenstellung des Lutherdekadenjahres "BILD +BIBEL" im Kurs: Pfr. Dr. Dietrich und Pfr. Rainer Beier: "Glaube und Bild - vor der Unsichtbarkeit des Ewigen"

+ mit 2 Begleitveranstaltungen:

Exkursion zur Arnulf Rainer-Ausstellung im Museum Frieder Burda / Baden Baden

Weitere Informationen dazu: mainz-evangelisch-stadtkirchenarbeit.de/index/619

und

3-teilige Veranstaltungsreihe "beziehungsWeise" im Landesmuseum Mainz
in Kooperation mit Landesmuseum, Hochschule für Musik und Ev. Stadtkirchenarbeit Mainz )

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Wenn Sie die untere Bildfläche anklicken, erhalten Sie Einblick in die
digitale Version des Projekt-Info-Leporellos.





Sie können nach telefonischer Absprache das INFO-LEPORELLO auch als Printversion ab sofort im Büro der Ev. Stadtkirchenarbeit - auch in größerer Zahl - abholen.
Auch in allen ev. Gemeinden des Dekanates Mainz
müßten diese ausliegen.


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* Exkursion zur großen "Arnulf Rainer - Ausstellung" in das Museum Frieder Burda in Baden Baden





Wenn Sie auf diese obige Grafik-Fläche klicken, erhalten Sie Einblick
in sämtliche Informationen dieser Projekt-Info.
Diese gibt es auch in der Print-Version.


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Ganztagesfahrt mit der Bahn mit eigener Sonder-Führung

HINWEIS: Dieses Ausstellungsprojekt lief zuvor in der ALBERTINA in Wien

... parallel zur Baden Badener-Ausstellung  werden diverse Werke von Georg Baselitz im Museum Frieder Burda präsentiert

weitere AUSFÜHRLICHE Informationen: mainz-evangelisch-stadtkirchenarbeit.de/index/619
oder
auch durch Anklicken der obigen Grafik ( = BASIS-Information )




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"Ev. Kirche auf der Hochzeitsmesse in der Rheingoldhalle Mainz"

Auch im Jahr 2015 wird die Ev. Kirche mit einem Stand der Ev. Stadtkirchenarbeit auf der Mainzer Hochzeitsmesse präsent sein.
Wie die Erfahrungen der letzten Jahre erkennen lassen, gibt es eine große "Nachfrage" nach dem Angebot von evangelischer Beratung und Seelsorge
rund um diesen wichtigen Tag im Leben der Paare. Der Termin der diesjährigen Messe ist das Wochenende Samstag, 17. und Sonntag, 18. Oktober 2015.
Weitere Informationen unter: mainz-evangelisch-stadtkirchenarbeit.de/index/400






RÜCKBLICK:


 
"Geheimnis Bild - Weltdeutung in Bildern"

Öffentliche Ringvorlesung an der Mainzer Joh. Gutenberg - Universität im WS 2014 / 2015
jeweils an den Mittwochen der Vorlesungszeit - 18.15 Uhr - im Raum Philosophicum P 204 ( nicht 207 )
1. Veranstaltung am 29. Oktober 2014







Sie erhalten Einblick in diese Informations-Broschüre, wenn Sie irgendwo in das Feld der oberen Grafik klicken.




Die letzte Vorlesung war

am Mittwoch, den 11. Februar 2015
18.15 Uhr - Raum P 204 - Philosophicum




Prof. Dr. Karl Böhmer
Musikgeschichte

Die Bibel im Notenbild der geistlichen Musik Bachs

Bachs h-Moll-Messe ist eine "Missa Sanctissimae Trinitatis", eine Messe zu Ehren der allerheiligsten Dreifaltigkeit. Symbole für den dreieinigen Gott finden sich in dem Werk zuhauf ­ solche, die Hörerinnen und Hörer unmittelbar sinnlich erleben können, und solche, die nur im Notenbild sichtbar werden. Anhand von Faksimile-Auszügen aus Bachs Originalhandschriften und Hörbeispielen erklärt der Mainzer Musikwissenschaftlicher Karl Böhmer die theologischen und musikalisch-rhetorischen Botschaften in Bachs h-Moll-Messe ­ die Geheimnisse von Bachs Bildlichkeit.


"Bitte grüßen Sie Johann Sebastian Bach nächste Woche"


Mit diesen Worten überraschte Pfr. Beier den Referenten und das sehr zahlreiche Publikum dieser letzten Ringvorlesungs-Sitzung nach seinem Dank für einen überaus detail-und kenntnisreichen Vortrag. Die kurze Irritation löste er dann auf mit der "Erklärung":

"Einen solchen Reichtum an Detail-Kenntnissen, sehr geehrter Herr Prof. Böhmer,  können Sie nur in persönlichen Gesprächen mit Herrn Bach selbst in den letzten Tagen gewonnen haben."

Ja, es war ein FINALE GRANDIOSO.
Herzlichen Dank an Herrn Prof. Böhmer.

Angesichts der Fülle der eigentlich noch weiter gerne vom Referenten vorzutragenden Inhalte, die aber an der "Zeitgrenze" der Veranstaltung angekommen waren, schlug Pfr. Beier spontan eine ergänzende 2-teilige Veranstaltung zur h-Moll Messe vor. Viele der Anwesenden begrüßten diese Idee.

Der Referent erklärte sein grundsätzliche Bereitschaft dazu.
Vielleicht - hoffentlich läßt es sich konkret umsetzen.

Pfr. Beier und abschließend PD Dr Dr. Seit dankten allen Referenten der Öffentlichen Ringvorlesung, den zahlreichen interessierten Besuchern der 14 Vorlesungen und nicht zuletzt den wissenschaftlcihen Mitarbeitern des Lehrstuhls von Herrn Seit - insbesondere Herrn Joachim, der die Hauptlast der Organisation getragen und bravourös gemeistert hatte.

Auch ich danke herzlich meinem Projekt-Partner Herrn PD Dr. Dr. Seit und seinen wissenschaftlichen Mitarbeitern für die so erfeulich positive und erfolgreiche Kooperation.

Pfr. Rainer Beier




Ein Vorlesungsrückblick:

TOLLER  VORTRAG !


Referent brachte sogar die "4. Dimension" in den Vorlesungsraum mit !

TOLLE RESONANZ: 115 Teilnehmende

Ein Höhepunkt der Vorlesungsreihe

am Mittwoch, den 21. Januar 2015 - Beginn: 18.15 Uhr

Raum P 204 - Philosophicum der Johannes Gutenberg Universität


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Prof. Dr. Manfred Lehn
Mathematik

"Mehrdimensionale Körper"

Bilder haben in der Mathematik eine schillernde Bedeutung. Sie können unter Umständen relevante Informationen schneller transportieren als Texte, und viele Mathematiker verwenden im Gespräch und in Vorträgen gern und ausgiebig Bilder und Zeichnungen. Dazu ist gegebenenfalls viel Phantasie gefragt, wenn hochdimensionale oder ganz abstrakte Sachverhalte anschaulich gemacht werden sollen. Andererseits steht das Bild unter dem Generalverdacht der Täuschung. In streng logischen Argumentationen sind Bilder verpönt, und in mathematischen Aufsätzen und Büchern findet man sie sehr selten.
  
 
 
Hier die jeweils aktuellsten Informationen unter der neuen SONDERSEITE und deren Unterseite in dieser Homepage:


mainz-evangelisch-stadtkirchenarbeit.de/index/615 (Projektbeschreibung)
+
mainz-evangelisch-stadtkirchenarbeit.de/index/616  (Terminübersicht mit Themen und Vortragenden)

HINWEIS:

Aktuelle Hinweise finden Sie auch auf der Homepage des Projektpartners: www.blogs.uni-mainz.de/fb05philosophie/








"In Erwartung"
Bilder zur Bibel


Ausstellung mit Arbeiten von Walter Habdank
in der Mainzer Lutherkirche

ALLE   EXPONATE   WIEDER
WOHLBEHALTEN  IN DER HABDANK-GALERIE
IN BERG AM STARNBERGER SEE ANGEKOMMEN



Am vergangenen Freitag, dem 9.Januar, konnte Pfr. Rainer Beier sämtliche Exponate unversehrt an Frau Friedgard Habdank in der Habdank-Galerie abgeben.
Nach einer kleinen "Abschiedsfeier" im Kreis der Mitarbeitenden des Projektes von den Holzschnittem, Ölgemälden und Druckstöcken in Mainz wurde am Mittwoch der Transporter
über die vielen Stufen des Kirchenzugangs der Lutherkirche hinab voll beladen, am Donnerstag erfolgte der Transport und am Freitag die Übergabe.

Allen Projekt-Mitarbeitenden vor Ort - insbesondere Pfr. Hoffmann-Schaefer, dem Vorbereitungskreis, allen Aufsichten, allen Auf-und Abbau-Helfenden, allen ReferentInnen und Musikern, sowie dem Kirchenvorstand sage ich herzlichen Dank für alle so positive Kooperation in dieser eindrücklichen Begegnung von "Kunst+Kirche" im Lutherdekadenthemenjahr BIBEL+BILD.

Frau Friedgard Habdank sagen wir als Ihre "Mainzer" Projekt-Partner von Herzen DANKESCHÖN für alle Begleitung und Förderung des Vorhabens, sowie der Ausleihe so vieler Exponate für die Lutherkirche.

Es war ein Erlebnis.

Pfarrer Rainer Beier






Durch Anklicken im Bereich der obigen Grafik erhalten Sie Einblick in das gesamte Veranstaltungs-INFO-Leporello.


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von Sonntag, dem 2. November 2014
bis zum Dienstag, dem 6. Januar 2015

Eröffnung

war am 2. November um 14.00 Uhr
im Kontext des Dekanats-Reformationsgottesdienst 2014
in Anwesenheit von Frau Friedgard Habdank und Herrn Wowo Habdank

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LETZTE BESICHTIGUNGSMÖGLICHKEIT DER AUSSTELLUNG:
am Sonntag, dem 4.Januar

vor und nach dem Gottesdienst ( s.o. )

         




"IN ERWARTUNG"
von
Walter Habdank

                                                                           
                                                                                                                                                                                            © Galerie Habdank


Exponate:

Über 60 Holzschnitte mit biblischen Motiven, Ölgemälde; Druckstöcke, Kerzenständer und Original "Habdank-Bibeln" werden ab dem 2. November in der Mainzer Lutherkirche zu sehen sein.

Die Gesamtausstellung wird dann bis zum 7. Januar 2015 gezeigt.

Es wird 2 Hängungen in der Lutherkirche geben:

(A) Vom 2.November bis zum 1.Advent: Motive aus dem Alten Testament


(B) Vom 1.Advent bis zum Ende der Ausstellung ( 7.Januar  2014 ): Motive aus dem Neuen Testament








Zusätzliche Angebote für die Besucher u.a. :

+ 3 Original-Habdank-Bibeln

+ insgesamt 5 Original Druckstöcke von Walter Habdank

+ "Lese"-Ort ( mit Büchern zu künstlerischen Arbeiten von Walter Habdank )

+ Filmbeitrag " Künstlerportrait von Walter Habdank" aus dem Jahr 1986  - 45 Minuten

+ Powerpoint-Präsentation zur Geschichte der Lutherkirche


Im Begleitprogramm gab es auch 3 Veranstaltungen zur Geschichte und zu den Besonderheiten der Mainzer Lutherkirche geben. Als erste nach dem 2. Weltkrieg erstellte Kirche in Mainz
ist sie Teil des sogenannten "Notkirchenprogramms" ( Architekt Otto Bartning ) der Ev. Kirche Deutschlands nach dem 2. Weltkrieg.

Zur Besonderheit der Lutherkirche als "Notkirche" nach dem Nachkriegs-Wiederaufbauprogramms der Ev. Kirche Deutschland in der Grund-Konzeption des Architekten Otto Bartning bieten wir an:

Die Lutherkirche

Sie wurde im Jahre 1949 als erste Kirche nach dem 2.Weltkrieg in Mainz erbaut. Das im Inneren sichtbare Mauerwerk, aus Trümmersteinen zerstörter Altstadthäuser errichtet, erinnert exemplarisch daran. Beim Errichten der Kirche legte die Gemeinde kräftig Hand an. Ein Bauprogramm der Ev. Kirche in Deutschland nach der Konzeption des Architekten Otto Bartning ( 1883 – 1959 ), das 48 Nachkriegs-Serienkirchen ( sogenannte „Notkirchen“ ) schuf, ermöglichte auch hier in Mainz einen einfachen und doch beeindruckenden Kirchenbau. Otto Bartning war ein herausragender Architekt des 20. Jahrhunderts. Er gilt als wichtigster deutscher Kirchenbaumeister im protestantischen Bereich. Mit Walter Gropius entwickelte er die „Bauhaus-Idee“. Insgesamt wurden 150 Kirchen im In-und Ausland von ihm entworfen. Die Mainzer Lutherkirche wird im Inneren geprägt von dem schlichten, großen Holzkreuz im Altarraum, das die Erlösungstat Christi in den Mittelpunkt stellt. Helles Licht und warme Holzfarbtöne schaffen in der Kirche eine Atmosphäre der Geborgenheit. Diese Kirche stand und steht für die Solidarität der Menschen in Not.

Aktuell wird geprüft, ob die Bartning-„Notkirchen“ zum „Weltkulturerbe“ gehören sollen !


Unsere 3 Begleitveranstaltungen beleuchteten Ihre Architektur, Geschichte und aktuelle Bedeutung:

(1) „ So war es damals - bei Kirchenbau und Gemeinde“ Erzählabend von Zeitzeugen und Präsentation von Dokumenten über den Bau und das damalige Gemeindeleben
Donnerstag, 6. November 2014 – 18.30 Uhr
Zeitzeugen und Pfarrer Rainer Beier und Orts-Pfr. Ulrich Hoffmann-Schaefer, Moderation

(2) „Die Lutherkirche in Mainz – eine Kirche aus dem Baukasten?
Otto Bartnings Architektur zwischen Standardisierung und Individualität“

Dienstag, den 18.11.2014 – 18.30 Uhr
Dr. Sandra Wagner-Conzelmann, Berlin / Aachen ( Architektur- und Kunsthistorikerin, arbeitet aktuell an ihrer Habilitation über Otto Bartning )

(3)"Die Mainzer Lutherkirche – ein weltweit eindrückliches Beispiel von Otto Bartnings „Notkirchen“-Konzept im Kontext der Mainzer Baugeschichte"
Donnerstag, den 27. November – 18.30 Uhr
Dr. Katrin Nessel, Mainz (Abteilungsleiterin, Denkmalpflege der Stadt Mainz)Zu diesem Aspekt wird es nach aktuellster Planung 3 Vorträge im November 2014 geben:


Weitere Informationen auf der "Aktuellen Sonderseite" :

mainz-evangelisch-stadtkirchenarbeit.de/index/599

und:

www.habdank-walter.de/pages/de/willkommen.php





Aktueller Bearbeitungsstand dieser Homepage: 14. Juli 2016 - pfr.b. -



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