Evangelische Stadtkirchenarbeit Mainz
                     
                       ÖKUMENISCHE    FASTENAKTION    2011


Seit vielen Jahrhunderten nutzen Menschen die 7 Wochen vor Ostern für besondere Erfahrungen mit sich selbst, ihrem Alltag und mit Gott. Warum nicht 2011 auch in Mainz?

In ökumenischer Zusammenarbeit laden wir ein zu




Schon der Ort, an dem wir uns treffen, ist anders: unter freiem Himmel, am Rhein.
Wir starten in Bewegung auf einem kurzen Weg an einen nicht alltäglichen Ort und begegnen anderen Menschen und ihren Fasten-Erlebnissen. Wie ist es, wenn wir eine lieb gewordene Gewohnheit ändern? 7 Wochen lang etwas anders machen. Tut sich dabei ein Raum auf für Neues, Unerwartetes, eine andere Dimension mitten im Alltag?
Überraschungsgäste aus Mainz erzählen aus ihrem persönlichen Spannungsfeld von Verzicht und Gewinn.
Einschränkungen und Kursänderungen gehören zum Leben. Zu einigen können wir uns frei entscheiden, andere treffen uns schicksalshaft. Und mittendrin sind Spuren spirituellen Lebens und neuer Freiheit zu entdecken.

Die Allgemeine Zeitung wird von der Ökumenischen Fastenaktion berichten und lädt Mitfastende zur Mitwirkung ein. Mainzer und Mainzerinnen sollen zu Wort kommen. Wer möchte etwas von den eigenen Erfahrungen berichten? Und die werden ganz alltäglich sein, wie das Leben so spielt! Wir geben dazu gerne nähere Infos.


 
Wie wär's, nur 7 Wochen lang....
ohne Kaffee in den Tag starten - aufhören zu rauchen - kein Internetsurfen am Abend - selber kochen - einmal am Tag freundlich zu jemand sein - Lebensmittel aus fairem Handel kaufen - keinen Alkohol trinken – begrenzte Handyzeiten festlegen – Süßigkeiten weglassen - die Evangelien lesen - auf Überstunden verzichten - jede Woche einen Brief schreiben - jemandem etwas vorlesen - täglich eine halbe Stunde spazieren gehen - brot selber backen – jeden Tag 15 min aufmerksam zuhören - zeitig ins Bett gehen - ungelesene Bücher lesen - meditieren – etwas großzügiges oder mutiges tun - mit der Familie spielen – am Wochenende aufs Nörgeln verzichten - großzügig sein - Kritik annehmen ohne sich zu rechtfertigen – mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren.

Wir freuen uns, wenn wir Sie als Mitfastende begrüßen dürfen.
Mit herzlichen Segenswünschen für die Fastenzeit!

Pfrin. Isabel Hartmann, isabel.hartmann.dek.mainz@ekhn-net.de, 06131 - 96 004 28
Evangelische Stadtkirchenarbeit

Pastref. Maria Grittner-Wittig, m.grittner-wittig@cityseelsorge-mainz.de, 06131 - 22 18 69
katholische Cityseelsorge

Kirsten Strasser, Lokalredaktion AZ, kstrasser@vrm.de, 06131 - 48 59 42

www.rheinhessen-evangelisch.de/dekanat_mainz/index.htm

.............................................................................................................................................

Weitere aktuelle Informationen ab Aschermittwoch unter:

www.rheinhessen-evangelisch.de/dekanat_mainz/einrichtungen/hartmann_fasten.htm

.............................................................................................................................................

Zum Nachdenken:
Warum fasten? Über das Fasten als persönliche und spirituelle Übung:

Fasten hilft Menschen freizulegen, was für sie wirklich wichtig ist. Fasten macht Sinn, wenn wir uns dadurch öffnen können für ein Mehr an Lebendigkeit und Liebe. Es lockt uns zu erleben, dass wir freier sind als wir uns zutrauen. Und dass wir uns öffnen können für neues Leben in uns und durch uns.

Es geht nur am Rand um Diäten und Alkoholverzicht. Wer fastet, entscheidet sich bewusst für eine kleine Änderung seiner Gewohnheiten, die sich eingespielt haben – nicht immer zu unserem Besten. Warum nicht einmal etwas davon anders machen, nur auf Zeit, einfach um auszuprobieren, welche Möglichkeiten es noch gibt?

Fasten hat seit jeher auch eine spirituelle Dimension. Wer im Fasten Gott sucht, vertraut darauf, dass tatsächlich neue Erfahrungen der Nähe Gottes geschenkt werden - mitten im Leben.

Vielleicht können Sie folgende Fragen anregen, ein persönliches Fastenprojekt zu finden, das zu Ihnen und Ihrer Lebens- und Gottessehnsucht passt:

• Was kann ich im Alltag anders machen, um mir und anderen Gutes zu tun?
• Wonach sehne ich mich? Wie kann ich mich dem Ersehnten nähern?
• Gibt es Gutes, wovon ich früher profitiert habe? Möchte ich es wieder aufleben lassen?

• Was nimmt mich gefangen und behindert mich?
Was möchte ich weglassen, um zu prüfen, ob ich es wirklich brauche?
• Was brauchen mein Körper, meine Seele, mein Geist?
• Wie kann ich mich vom Leben und von anderen Menschen mehr beschenken lassen?

• Welche Menschen und Aufgaben liegen mir am Herzen? Wie kann ich ihnen in meinem Alltag einen angemessenen Platz geben?
• Gibt es etwas, das ich schon immer mal tun wollte? Kann ich es jetzt tun oder Teile davon?
• Welchen kleinen Schritt kann ich tun, um meiner Berufung auf die Spur zu kommen?

• Wie kann ich Zeiten reservieren zur Begegnung mit mir selbst und/oder mit Gott? -
• Wie kann ich sie so gestalten, dass ich mich darauf freue?





Impressum Kontakt adhoc cms Login