Evangelische Stadtkirchenarbeit Mainz

Die St. Johannis-Kirche zu Mainz   -   der "Alte Dom"

S O N D E R S E I T E


Weitere spektakuläre Funde
in der Mainzer St. Johannis-Kirche

Skelett-Fund
Hinweise auf eine Krypta
Mauerreste vom "verschwundenen Dom" -
Rückdatierung evtl. sogar bis in die Merowingerzeit !


Das übertrifft die kühnsten Erwartungen an die archäologischen Arbeiten im "Alten Dom" zu Mainz. Auch wenn noch nicht alle Funde exakt datiert werden konnten oder z.B. auch die Geschlechtsbestimmung des Skeletts noch nicht vorgenommen werden konnte, unterstreichen die bis jetzt gemachten Funde die historische und kirchengeschichtliche Bedeutsamkeit dieser Kirche im"Herzen von Mainz".

Inzwischen finden diese Funde auch weit überregionales Interesse - bis hin zum SWR-Fernsehen, das darüber berichtete.

Man vermutet aktuell, daß die ursprünglichen Mauern noch bis in die Merowingerzeit zurück reichen !

Pfr. Rainer Beier

............................................................................................................................................

Nachfolgender Text von epd - mit freundlicher Genehmigung von Herrn Karsten Packeiser, Redakteur epd, Mainz

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Evangelische Kirche in Mainz stammt aus der Zeit Karls des Großen

Mainz (epd). Die evangelische Mainzer Johanniskirche ist von Archäologen und Bauhistorikern als eines der ältesten Gotteshäuser Deutschlands identifiziert worden. Seit einigen Wochen sei klar, dass erhebliche Teile des Mauerwerks über 1.100 Jahre alt seien, sagte der Heidelberger Bauforscher Matthias Untermann am Dienstag bei einer Presseführung durch die Kirche. Darüber hinaus sei bis in zehn Meter Höhe noch Originalmauerwerk eines Vorgängerbaus aus der Zeit Karls des Großen nachgewiesen worden.

Nach Einschätzung von Sachverständigen ist die evangelische Innenstadtkirche identisch mit dem alten Mainzer Dom. Sie wäre damit die älteste Domkirche nördlich der Alpen, die noch Mauerwerk aus ihrer Entstehungszeit aufweist. "Man hat von allen Seiten unterschätzt, wie viel Originalsubstanz hier noch vorhanden ist", sagte Untermann.

Fachleute datieren den Bau des ersten Mainzer Doms auf die Zeit um 780, als Mainz zum Zentrum eines Erzbistums erhoben wurde. In der Zeit um 900 wurde an der Stelle des karolingischen Doms unter dem damaligen Erzbischof Hatto I. dann ein Nachfolgebau errichtet, der optisch schon an die heutige Kirche erinnerte. Der heute in aller Welt bekannte Mainzer Dom aus der Zeit um 1.000 ist somit in der Geschichte der Stadt lediglich die dritte Kathedralkirche.

Die vor 200 Jahren an die Mainzer Protestanten übergebene Kirche war im Zweiten Weltkrieg bei einem Luftangriff schwer zerstört worden. Ursprünglich war im vergangenen Jahr eine Sanierung der Bausubstanz aus der Nachkriegszeit vorgesehen. Bei Arbeiten waren dann zunächst Grundmauern aus dem frühen Mittelalter freigelegt worden. "Mit jedem bisschen Erde, das wir bewegt haben, ist die Bedeutung dieses Gebäudes dann immer deutlicher geworden", sagte Marion Witteyer, Leiterin der Landesarchäologie in Mainz.

Wann die Forschungsarbeiten in St. Johannis abgeschlossen sein werden, können weder die Archäologen noch die hessen-nassauische Landeskirche (EKHN) zurzeit absehen. EKHN-Kirchenbaudirektorin Margit Schulz kündigte ein Nutzungskonzept für die Kirche an, das der historischen Bedeutung des Baus gerecht werde."

...............................................................................................................................................

2. epd-Text / Packeiser:

"Der Mainzer Dom ist evangelisch -
Mauern der St. Johanniskirche stehen seit über 1.100 Jahren"

von Karsten Packeiser (epd)

Mitten in der Innenstadt von Mainz steht eine der ältesten Kirchen Deutschlands mit teilweise über 1.200 Jahre alten Mauern. Was auf den ersten Blick gar nicht nach einer Nachricht klingt, ist in Wirklichkeit eine echte archäologische Sensation.

Mainz (epd). Im Vergleich zum benachbarten prächtigen Mainzer Kaiserdom wirkt die viel kleinere evangelische Johanniskirche geradezu unscheinbar. Besucher der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt verirrten sich bislang kaum dorthin. Doch das dürfte nicht so bleiben. Bei Sanierungsarbeiten kamen nicht nur Überreste uralter Fußböden im Kellergeschoss zum Vorschein, sondern es wurde klar, dass es sich bei St. Johannis wohl um die älteste Domkirche nördlich der Alpen handelt. Teile der Kirchenmauern lassen sich bis in die Zeit der Karolinger datieren.

"Wir sind extrem stolz darauf, was wir gefunden haben", sagt der evangelische Mainzer Dekan Andreas Klodt. Eigentlich, so das ursprüngliche Vorhaben, sollte in St. Johannis lediglich die Bausubstanz aus der Nachkriegszeit saniert werden. Als Fußboden und Heizkörper im vergangenen Jahr entfernt worden waren, kamen Archäologen auf die Baustelle. Eigentlich hatten die nur vorgehabt, "ein wenig zu kratzen". Stattdessen überschlugen sich die Ereignisse auf der Kirchenbaustelle: Fundamente des alten Mainzer Doms wurden gefunden, dann die Mauerreste eines noch älteren Vorgängerbaus.

In den vergangenen Wochen dann entdeckten die Forscher die vielleicht noch größere Überraschung: Nicht nur tief unter der heutigen Kirche entdeckten sie Überreste der Vorgängerbauten. Auch in den Außenwänden bis hoch zum Dach fanden sich noch erhebliche Anteile von Mauerwerk aus dem 10. Jahrhundert - und an einigen Stellen in zehn Metern Höhe sogar Mauern aus der Zeit Karls des Großen. "Das hatte keiner mehr vermutet", sagt Marlene Kleiner von der Bauforschung der Universität Heidelberg. Die Kirche habe im Laufe der Jahrhunderte schließlich mehrfach gebrannt.

St. Johannis, darin sind sich die Forscher mittlerweile einig, war mindestens ab Ende des achten Jahrhunderts die Kathedrale des Mainzer Erzbistums. In der Zeit um 900 wurde die Kirche unter Erzbischof Hatto I. durch einen Nachfolgebau ersetzt. Warum der heute weltbekannte Mainzer Dom nicht ebenfalls an der selben Stelle, sondern direkt daneben errichtet wurde, wissen die Wissenschaftler nicht. Wahrscheinlich wollten die Erzbischöfe mit mehreren prächtigen Bauten ihre Macht unterstreichen, vermutet Landeskonservator Joachim Glatz: "Der Mainzer Erzbischof war damals als Reichserzkanzler der zweitwichtigste Mann im Deutschen Reich nach dem Kaiser."

Auch nach Monaten gibt es immer weitere Neuigkeiten aus der Baustelle: So wurden erst vor einigen Tagen im Keller zwei Gräber aus der Zeit vor 900 entdeckt. Um wen es sich bei den zu Lebzeiten vermutlich einflussreichen Toten handelte, ist noch unklar. Allerdings befinden sich wohl unter den unterhalb des Heizkellers freigelegten Skeletten nicht die verschollenen sterblichen Überreste des Heiligen Bonifatius. Bischöfe in jener Zeit wären nach Erkenntnissen der Archäologen an einer anderen Stelle in der Kirche bestattet worden.

Die sensationellen Funde in der Kirche werden in Mainz nicht nur Freudensprünge auslösen: Für die Kirchengemeinde von St. Johannis rückt das Ende der Sanierungsarbeiten noch weiter in die Zukunft. Waren für ein Ende der archäologischen Arbeiten bislang fortlaufend neue Termine angekündigt und dann wieder verschoben worden, werden mittlerweile keine konkreten Fristen mehr genannt. Zur künftigen Nutzung des evangelischen "alten Doms" will die hessen-nassauischen Landeskirche ein Konzept erarbeiten.

Zudem deutet sich neuer Zündstoff in der Debatte um ein umstrittenes riesiges Einkaufszentrum an, dass in direkter Nachbarschaft zu St. Johannis entstehen soll. Die Baufachleute der evangelischen Landeskirche und Dekan Klodt machen sich Sorgen um die Statik des Gemäuers. Bei den Grabungsarbeiten kam nämlich auch zutage, dass der Hatto-Dom gar kein richtiges Fundament besaß und Stützpfeiler lediglich auf den Fußboden des Vorgängerbaus gemauert wurden. "Diese Kirche stand 1.100 Jahre lang auf Gottvertrauen", sagt Klodt.

.............................................................................................................................................


Ältere Hinweise:


Weit über 800 Gäste am "Tag des Denkmals" -
im "Alten Dom" von Mainz - mit römischen "Wurzeln": St. Johannis


Auch wenn der Programmpunkt "St. Johannis" gar nicht mehr den Weg in die offizielle Bewerbung des "Tags des Denkmals" geschafft hatte, weil die sensationellen archäologischen Entdeckungen erst in den letzten Wochen gemacht wurde, haben weit mehr als 800 Interessierte den Weg in die älteste - noch erhaltene - Kirche von Mainz, einem "Quellort des Christlichen im Herzen von Mainz", gefunden. An bestens präsentierten Grabungsorten im Kirchenschiff und im Kellerbereich ( dort mit der Sicht auf die fränkischen und römischen Fußbodenschichten ) konnten sich in 4 teilweise parallel laufenden Führungen die Gäste an diesem Tag über den aktuellen Stand der archäologischen Grabungen informieren.

Hinzu kam im Foyer der Kirche das Modell der St. Johannis-Kirche, das noch vor wenigen Wochen in der Hatto-Ausstellung des Dom-und Diözesan-Museum gezeigt worden war.
Inzwischen haben die aktuellsten Grabungsergebnisse auch diesen Rekonstruktionsversuch teilweise überholt.

Zu den allerneuesten Entdeckungen gehört beispielsweise auch eine wohl umlaufende Steinbank im gotischen Westchor der Kirche - heute erstmals durch die Freilegung unterhalb des aktuellen Bodenniveaus sichtbar geworden.


"Dazu müßte man nach Italien reisen!"
5. September 2013

Auf der Seite "Mainzer Kultur" in der Allgemeinen Zeitung vom 5.September wird auf die Besichtigungsmöglichkeiten beim "Tag des Denkmals" in Mainz hingewiesen. Und gleich zu Beginn des Artikels wird die "kurzfristig mit ins Programm genommene St. Johanneskirche" - so Landeskonservator Dr. Joachim Glatz - aufgeführt.
In der Würdigung der dortigen Funde wird u.a. folgende Äußerung aufgeführt:

Zitat:
"Archäologin Dr. Marion Witteyer ist begeistert über die Funde: "Einen solchen Sakralbau aus karolingischer Zeit findet man nördlich der Alpen weder in Rheinland-Pfalz noch in Deutschland überhaupt. Dazu müßte man nach Italien reisen".

INFOs zu den Öffnungszeiten am "Tag des Denkmals" siehe unten: EINTRAG vom 3.September


Überraschende Entdeckung im Westchor - unterhalb des aktuellen Bodenniveaus
4. September 2013

Ein weiteres Rätsel für die Forschungen bietet die allerneueste Entdeckung bei der Grabung an der Innen-Wand des gotischen Westchors unterhalb des aktuellen Bodenniveaus der Kirche. Man fand exakt mittig eine mit Steinen zugemauerte Öffnung ( Tür ? ) dort. Führte sie in eine Nische, einen weiteren Raum oder nach aussen ?
Noch ist alles unklar. Falls man z.B. einen Sturz oberhalb dieser Öffnungsbereiches finden würde, könnte man weiter Klärungen herbeiführen. Diese Öffnung wurde noch in keiner der bisherigen Grabungen - auch früher nicht - erwähnt. Somit gibt es diesbezüglich auch keinen deutenden Text oder eine bauhistorische Erklärung.
Ein weiteres geheimnisvolles Rätsel, das uns diese Kirche - aktuell noch - bereit hält.

Tag des Offenen Denkmals in St. Johannis am 8. September 2013
3.September 2013

Ab 13 Uhr bis um 17. Uhr wird die St. Johannis-Kirche am Sonntag, dem 8.September für Interessierte geöffnet sein, um an den wichtigen Grabungsstätten die neuesten archäologischen Entdeckungen zu besuchen und die Ergebnise sich von wissenschaftlichen Fachleuten erläutern zu lassen.
Das Modell der St. Johanniskirche als dem "Alten Dom" von Bischof Hatto, das in der Hatto-Ausstellung 2013 angefertigt wurde, steht im Foyer zur Besichtigung bereit - verbunden mit Info-Tafeln zum entsprechenden historischen Umfeld. Diese werden ergänzt mit Info-Tafeln zur Gesamt-Geschichte dieser Kirche bis heute.

Der Gemeindegottesdienst beginnt um 11.00 Uhr.
Herzliche Einladung!

Neustes Modell der St. Johannis-Kirche im Foyer der Kirche am "Tag des Denkmals" am 8. September ausgestellt
30. August 2013

Das Modell wurde anläßlich der Hatto Ausstellung, die vor wenigen Wochen im Dom-und Diözesan-Museum zu Ende ging, angefertigt und findet gastweise seinen Ort am Tag des Denkmals im Foyer der St. Johannis-Kirche. Weitere Info-Tafeln zu diesem Modell, sowie zur Geschichte von St. Johannis insgesamt veranschaulichen die lange Geschichte dieser "ältesten, noch erhaltenen Kirche im Herzen von Mainz", nicht zuletzt als einem "Quellort des Christlichen" - sogar mit Vorgängerbau bis in die Römerzeit.


Fußbodenschicht läßt größeres römisches Gebäude vermuten
30. August 2013

Aktuellste Vermutungen lassen aufgrund der aufgefundenen Mächtigkeit der römischen Fußbodenschicht auf ein größeres damaliges Gebäude an dieser Stelle schließen. Weiteres läßt sich augenblicklich noch nicht sagen. Bei den römischen Funden finden sich auch Elemente eines römischen Grabsteins - wahrscheinlich eines römischen Legionärs.

"Römerspuren unter St. Johannis"
Aktueller Bericht in der Allgemeinen Zeitung Mainz

26.August 2013

Vom aktuellen Sachstand aus archäologischer Sicht berichtet die AZ in ihrer Montagsausgabe unter dem Titel "Römerspuren unter St. Johannis".

Dort wird z.B. darauf verwiesen: ".. so war wohl das Ursprungsgebäude, das sich tief im Keller unter der Kirche nachweisen läßt, römisch. Ob es sich um einen zivilen Bau oder um einen Tempel handelte, können wir allerdings noch nicht sagen", vermeidet die Mainzer Chefarchäologin Witteyer jede Spekulation".

Weiters wird ausgeführt:" ... zeigt Ronald Knöchlein das, was die Grabung zur kleinen Sensation macht: Unter derm "Hatto-Niveau" ist ein Boden aus fränkischer Zeit nachweisbar, und darunter noch einer. Und der steht auf römischem Abraumschutt, der von solidem Mauerwerk" stammt.

Weitere überaus interessante römische (!) Funde - die noch nicht öffentlich benannt werden können - unterstreichen die besondere Bedeutung der aktuellen Forschungen.
20. August 2013

Spektakuläre archäologische Funde im "alten Mainzer Dom"
15. August 2013
Mainz/Darmstadt (epd). Bei Sanierungsarbeiten in der evangelischen Mainzer Johanniskirche sind Archäologen auf Spuren einer vermutlich auf die Römerzeit zurückgehenden Vorgängerbebauung gestoßen. Die Grabungen in der Kirche hätten auch bestätigt, dass der Kirchenboden im Mittelalter aufgeschüttet wurde, sagte Wolfgang Feilberg vom Baureferat der hessen-nassauischen Landeskirche am Donnerstag dem Evangelischen Pressedienst (epd) in Mainz. Mittlerweile liege er um 2,60 Meter über dem ursprünglichen Niveau aus der Epoche der Romanik. Die Funde seien ein weiterer Beleg für die These, dass die evangelische Innenstadtkirche mit dem alten Mainzer Dom identisch sei.

Die bisherigen Ergebnisse der noch nicht abgeschlossenen Ausgrabungen deuteten auf die Ausmaße des Kirchenbaus aus der Zeit vor 1000 hin, sagte Feilberg: "Das muss ein sehr großer Bau gewesen sein." In Fachkreisen gilt es seit längerer Zeit als äußerst wahrscheinlich, dass die Johanniskirche vor Fertigstellung des unmittelbar benachbarten heutigen Doms im 11. Jahrhundert als Kathedralkirche des Erzbistums Mainz diente. Bei früheren Grabungen war bereits, wenn auch vergeblich, nach dem Grab des als "Apostel der Deutschen" verehrten Bischofs Bonifatius gesucht worden.

Historiker gehen davon aus, dass bereits in spätantiker Zeit eine christliche Gemeinde im damaligen Moguntiacum, dem heutigen Mainz, existierte. Erste Hinweise auf eine Taufkirche, die Johannes dem Täufer geweiht war, finden sich in einem überlieferten Gedicht aus dem sechsten Jahrhundert. Die Johanniskirche ist seit 1828 evangelisch und wurde nach ihrer weitgehenden Zerstörung bei einem Luftangriff nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aufgebaut. Die laufenden archäologischen Grabungen in der Kirche sollten nach ursprünglicher Planung noch bis September weitergeführt werden.

epd-Mitteilung - mit freundlicher Abdruckerlaubnis epd / packeiser / Mainz


Hintergrund dieser SONDERSEITE aus dem Blick der Ev. Stadtkirchenarbeit Mainz:

Seit dem Beginn meines Dienstes im Jahre 2001 gestaltet die Ev. Stadtkirchenarbeit in konstruktiver Kooperation mit der Kirchengemeinde St. Johannis das Angebot der "Offenen Kirche" in der ältesten, noch erhaltenen Kirche in Mainz. Die St. Johannis-Kirche ist ein Dienstort für Stadtkirchenarbeit.

Deswegen arbeite ich jetzt auch in der Projekt-Gruppe zur Begleitung der Innenrenovierung mit und bin insoweit in die aktuellen Geschehnisse der archäologischen Grabungen involviert.

Die aktuellen Grabungen haben seit August 2013 sehr interessante Erkenntnisse insbesondere bezüglich des Untergrundes der Kirche ergeben.

Ziel dieser Sonderseite:

1. Die historische Dimension der St. Johannis Kirche zu beleuchten

2. Aktuelle Ergebnisse der Archäologischen Grabungen darzustellen

..............................................................................................................................................

1. Die historische Dimension der St. Johanns-Kirche zu Mainz

aa)

Gernot Frankhäuser hat auf der Homepage-Seite der St. Johannis-Kirchengemeinde einen kurzen Abriß dieser Geschichte zusammengestellt:

www.johannis-mainz.de/kirche/geschichte/


ab) Auf der nachfolgend angegebenen entsprechenden wikipedia-Seite finden Sie am Ende auch diverse weiter führende links:

de.wikipedia.org/wiki/St._Johannis_%28Mainz%29

Leider vergriffen:

"Mainz - St. Johannis"
Fritz Ahrens / Hans Wolf Scriba
Schnell Kunstführer Nr. 1109. 1.Auflage 1977
Verlag Schnell & Steiner, München - Zürich


LITERATUR-HINWEISE:

ba) Im Ausstellungskatalog zur "Bischof Hatto-Ausstellung" im Mainzer Dom-und Diözesan-Museum finden sich Ausführungen zu seinen Kirchenbauten auf der Insel Reichenau und in Mainz, sowie ein Extra-Kapitel zur St. Johannis-Kirche.

Quelle:

"Glanz der späten Karolinger - Hatto I.
Erzbischof von Mainz ( 891-913)
Von der Reichenau in den Mäuseturm"

Winfried Wilhelmy (Hg.)

Publikation des Bischöflichen Dom-und Diözesanmuseums Mainz Band 3
Begelitkatalog zur Ausstellung vom 17.Mai bis 11.August 2013

Verlag Schnell und Steiner Regensburg
ISBN 978-3-7954-2714-6

Kapitel
"Hattos Kirchenbauten in Mainz und der Reichenau"
Winfried E. Keil
Seiten 108 bis 113

Kapitel
"Die Johanniskirche zu Mainz um 900"
Aquilante De Filippo / Winfried E. Keil
Seiten 114 bis 119


...........................................................................................................................................

2. Aktuelle Ergebnisse der archäologischen Grabungen


a) Die Ev. Kirchengemeinde selbst informiert diesbezüglich über ihre Homepage unter:

www.johannis-mainz.de/kirche/sanierung/stand-der-bauarbeiten/


b) Am "Tag des Denkmals", am 8. September 2013 - nach dem Gottesdienst, der um 11 Uhr begann - wurde ab 13 Uhr der Öffentlichkeit die Grabungsstelle über Führungen zugänglich zu machen.
Im 30-Minuten-Takt wurden kleine Gruppen - z.T. wegen des Interesses auch in kürzeren Abständen - von Interessierten von fachkundigen, wissenschaftlichen Mitarbeitern an die entsprechenden Grabungsstellen geleitet.


WEITERE DETAILS finden Sie als Leser dieser Homepage entsprechend dem aktuellen Planungsstand weiter - auch - hier.

..............................................................................................................................................

Pfarrer Rainer Beier









Impressum Kontakt adhoc cms Login