Evangelische Stadtkirchenarbeit Mainz

"SCHÖPFERISCHER KOSMOS"


Ein "Zwei Säulen-Projekt":

* Ausstellung
mit Begleitprogramm in der ESG-Kirche Mainz + * Ringvorlesung in der ESG-Kirche und der Mainzer Johannes Gutenberg Universität

Ein Projekt von Ev. Stadtkirchenarbeit, Philosophischem Seminar, Fb. Philosophie des Mittelalters, JGU und ESG Mainz


Letzter Eintrag: 6.April 2017



Hinweis:

Den Abschlußbericht zum Projekt von Pfarrer Rainer Beier

finden Sie ab sofort
auf einer Unterseite der Projekt-Sonderseite:


mainz-evangelisch-stadtkirchenarbeit.de/index/657



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Wir bedanken uns bei allen Referentinnen und Referenten
für ihre tollen Beiträge in dieser Ringvorlesung !



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Die wegen des Zugausfalls der Deutschen Bahn damals nicht mögliche
Vorlesung mit Prof. em. Dr. Dr. mult. Jan Assmann wird nachgeholt am

Mittwoch, 18. Oktober 2017
18.15 Uhr
Christuskirche Mainz

"Gott und Welt im Alten Ägypten"


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Plakat zum Projekt

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Einen Pressetext zum Gesamtprojekt finden Sie hier:
mainz-evangelisch-stadtkirchenarbeit.de/index/636
Einen Extra-Überblicks-Text über die Veranstaltungen der Ringvorlesungen finden Sie hier:
mainz-evangelisch-stadtkirchenarbeit.de/index/635



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Bilder-Galerien

Cosmos-Gemälde und Himmelsscheibe: mainz-evangelisch-stadtkirchenarbeit.de/index/647

Projekt-Eröffnung:mainz-evangelisch-stadtkirchenarbeit.de/index/646

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Unser Dank gilt allen, die dieses Vorhaben unterstützt haben und fördern.
Hier finden Sie einen Überblick auf unserer Extra-Dankeschön-Seite: mainz-evangelisch-stadtkirchenarbeit.de/index/637




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Besuch bei der ESA in Darmstadt,
dem europäischen Tor zum Kosmos




Als Abschluss des Begleitprogramms zum Projekt der Ev. Stadtkirchenarbeit Mainz „Schöpferischer Kosmos“ mit Ausstellung von Gemälden von Bernd Zimmer fuhr eine 20-köpfige Gruppe zur ESOC nach Darmstadt. „Nachdem die Resonanz auf dieses Programmelement so hoch war, haben wir 2 weitere Angebote gemacht. Alle 3 Fahrten waren restlos ausgebucht“, freut sich Pfarrer Rainer Beier. Das Europäische Raumflugkontrollzentrum (ESOC) ist eines der Operationszentren der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) in Darmstadt. Es ist das Mission Control Center für die meisten Weltraumprojekte der ESA. Mit seinen 800 Mitarbeitern betreut es ein gutes Dutzend Vorhaben gleichzeitig und verwendet als weltweites Netz von Bahnverfolgungsstationen sowohl ESTRACK als auch das Deep Space Network der NASA. Unsere Führung umfasste eine kurze Filmeinführung, sowie die Besichtigung u.a. der ESOC-Kontrollräume und des Zwillingsmodells der Raumsonde „Rosetta“. Alle waren beeindruckt von den hier gezeigten wissenschaftlichen und technischen Leistungen der Raumfahrt heute. Notwendige Erkenntnisse über den Zustand der Polkappen oder die Probleme des Ozonlochs sind ohne diese erdnahen Flüge nicht zu erwerben. Exkursionen in die Weiten des Alls – wie z.B. der Rosetta-Mission - beschäftigen sich nicht zuletzt mit der Grundfrage der Entstehung des Lebens und damit auch mit unserem eigenen Welt-, Menschen- und Gottesbild, einem zentralen Thema des Gesamt-Projektes „Schöpferischer Kosmos“.



Foto eines Teils der Besuchergruppe der 3. Exkursion zur ESA
Foto: pfr.b.





ESA-Gelände in Darmstadt mit Absicherungen (Zaun, Überwachungskameras )
Foto: pfr.b.


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1. Säule:

Ausstellung
COSMOS-Gemälde von Bernd Zimmer
im Dialog mit der "Himmelsscheibe von Nebra"


vom 20. Oktober bis 11. Dezember 2016
in der ESG - Kirche Mainz





Bernd Zimmer - "Wohin?  - (C) VG Bild-Kunst, Bonn 2016
(360x190cm)

Das Leitbild unseres Projektes




Die großartigen großformatigen "Farbexplosions-Gemälde" zum Thema COSMOS des international renommierten, allein 2x im MoMA, New York präsenten

Künstlers Bernd Zimmer





"Himmelsscheibe von Nebra"


und diese älteste bekannte Darstellung des Himmels aus Nebra

schaffen in der eindrücklichen Innenarchitektur des Schweizer Architekten Ernst Gisel in der ESG-Kirche in Mainz
den Raumzu einer spannenden Auseinandersetzung mit den Exponaten und mit Weltbildern aus der Frühzeit des Menschen bis hin zur Moderne.

In unserer Ausstellung gezeigt wird "Die Himmelscheibe von Nebra" als DIETZ-Replik auf Kupfer / Sonderexemplar mit per Hand grün patinierter Rückseite.

(vgl. erläuternden Text dazu weiter unten auf diesewr Homepage-Seite)



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2. Säule:

"SCHÖPFERISCHER  KOSMOS"
Weltbilder - Kosmologische Konzepte der Vergangenheit und Gegenwart"


Ringvorlesung:
an der Johannes Gutenberg - Unversität Mainz
im gesamten Wintersemester 2016 / 2017


Leitender Partner der Ringvorlesung:

PD Dr. theol. Dr. phil. Stefan Seit
und
"Studium generale" der Johannes Gutenberg Universität Mainz



Interdisziplinäre Ringvorlesung im WiSe 2016/17

Seit den historischen Anfängen der menschlichen Kultur, der Religion, der Kunst und Musik, der Philosophie und des naturwissenschaftlichen Nachdenkens versuchen die Menschen, ihren Ort im Weltganzen zu bestimmen, die Fragen zu beantworten, was der Kosmos "ist", ob er Ordnung stiftenden Gesetzmäßigkeiten gehorcht, wie diese Ordnung beschaffen und welcher ihr Ursprung ist. Die Vorlesungsreihe, die im Zusammenhang mit einer Ausstellung in der Evangelischen Studierendengemeinde steht, nimmt die Fundamentalfrage nach dem Kosmos aus den Perspektiven der verschiedensten wissenschaftlichen Disziplinen in den Blick: Historisch-kulturwissenschaftliche und naturwissenschaftliche, theologische und philosophische, literatur- und kunstwissenschaftliche Zugänge werden in ein konstruktives Gespräch treten.
Beteiligt sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Ägyptologie, Anthropologie, Archäologie, Geographie, Germanistik, Geschichte, Indologie, Musikwissenschaft, Philosophie, Physik und Theologie.


Organisation:

PD Dr. Dr. Stefan Seit, Julian Joachim M.A. und Pau Ruiz Bernat M.A.

Johannes Gutenberg-Universität Mainz, FB 05: Philosophie und Philologie,
Philosophisches Seminar, Arbeitsbereich Philosophie des Mittelalters,
Tel. 06131/39-22 925 (Sekretariat)
phil.mittelalter@uni-mainz.de (Sekretariat); seit@uni-mainz.de, joachim@uni-mainz.de, ruizbernat@uni-mainz.de


Ort: 

Während der Dauer der Ausstellung finden die Ringvorlesung in der ESG-Kirche statt,
danach im Auditorium Maximum der Johannes Gutenberg-Universität Mainz,
Alte Mensa, Johann-Joachim-Becher-Weg 5.

Uhrzeit:
jeweils 18.15 Uhr - donnerstags



Informationen zu den einzelnen Vorlesungen mit Kurzerläuterungen und Homepageverweisen zu den Referenten finden Sie unter:
mainz-evangelisch-stadtkirchenarbeit.de/index/635

Eine Kurz-Info mit den Angaben zu Termin,Ort und Thema der Ringvorlesung finden Sie auf dieser Homepage-Seite weiter unten.

Weitere ausführliche und jeweils aktuellste Hinweise zur Ringvorlesung:
www.blogs.uni-mainz.de/fb05philosophie/arbeitsbereiche/mittelalter/


 

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Das Gesamt-Projekt geschieht in Kooperation mit der ESG - Mainz

Herrn Hochschulpfarrer Erich Ackermann



www.esg-mainz.de/


Die ESG-Kirche zu Mainz:

In 2015 wurden diverse bauliche Maßnahmen - insbesondere im Kirchen-Innenraum durchgeführt von "Mann und Schneberger,
Diplom-Ingenieure Architekten BDA", Leitung Tobias Schneberger.
Die Neugestaltung von Wand-Kreuz, Altar, Taufstein und Kanzel erfolgte nach den Entwürfen der Künstlerin Madeleine Dietz.

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Ortsangabe / Adresse der Ausstellung und des Begleitprogramms:

ESG ( Ev. Studierenden-Gemeinde )-Kirche Mainz, Am Gonsenheimer Spieß 1, 55 122 Mainz
- gegenüber dem Fußgänger-Haupteingang FORUM der Johannes Gutenberg - Universität



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Eröffnung:

Donnerstag, 20. Oktober 2016 - 18.30 Uhr
ESG-Kirche

* Beiträge der Veranstalter

* Künstlergespräch mit Bernd Zimmer

* Musik: Jazzabteilung der Hochschule für Musik, Mainz (JGU)
Leitung: Prof. Debastian Sternal

anschließend: Austausch
bei EKHN-Kirchenwein undBrezel

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Öffnungszeiten der Ausstellung

Di. bis Fr. + So. :  13 - 18 Uhr

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Kosten für Ausstellung und Begleitprogramm:

für Sie keine ( bis auf den Eintritt zur ESA )  - Wir freuen uns über Ihre Spende

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HINTERGRUND-INFORMATIONEN


Der Künstler

Bernd Zimmer


Charakterisierung in einem Filmportrait des Bayerischen Fernsehens - 2015:

"Die Farbe und das Licht"

Selten ist Schönheit in der zeitgenössischen Malerei so klug wie bei Bernd Zimmer. Seine Motive, Berge, Rapsfelder, Wüsten, Sternenhimmel und Baumspiegelungen klingen nach romantischem Naturverständnis, verwandeln sich aber in seinen Bildern in Geschichten und Reflexionen über Wahrnehmung.


Bernd Zimmer ist mit seinem Sujet "Natur" ein bekennender Traditionalist, aber ein Revolutionär in der Durchführung. Als er mit drei Malerkollegen Rainer Fetting, Salomé und Helmut Middendorf 1980 den internationalen Durchbruch schafft, ist er 32 Jahre. Mit der Ausstellung "Heftige Malerei" im Berliner "Haus am Waldsee" erobern die vier Maler quasi über Nacht die Kunstwelt.

Dabei hat Zimmer nie eine Kunstakademie besucht. Der Autodidakt arbeitet zunächst als Verlagsbuchhändler und Buchgestalter, ehe er sich nach einer Mexikoreise zur Kunst durchringt.
Revolutionärer Landschaftsmaler: Zimmers breiter, spontaner Pinselstrich, die impulsiven Farben und großen Formate charakterisieren ihn fortan - auch sein Thema bleibt konstant die Natur, das Gegenständliche.

Obwohl Bernd Zimmer bis heute "Landschaftsmalerei" betreibt, hat er sich über die Jahrzehnte immer wieder neu erfunden - oft am Rande der Abstraktion.
 
Weitere Informationen:
www.berndzimmer.com

Ausgewählter Kurztext aus der Biographie in der eigenen Homepage
zu seinem Wirken in 2015


Im Sommer zeigte das Buchheim Museum, Bernried die Ausstellung „Gipfeltreffen“ mit Ernst Ludwig Kirchners Davos-Bildern und Bildern des Tinzenhorn-Zyklus von Bernd Zimmer.
In der Ausstellung kamen der Expressionist und der Junge Wilde erstmals zusammen. Parallel widmete sich die große Übersichtsausstellung „Die 80’er“ im Städel Museum,
Frankfurt a. M. der figurativen Malerei der „Jungen Wilden“.nIm Herbst folgte die Einzelausstellung „Alles fließt“ im Museum Angerlehner, Thalheim bei Wels. Es war die erste umfassende Museumsschau in Österreich. Sie präsentierte eine Auswahl von Bernd Zimmers Werkgruppen wie den „Cosmos“-Bildern oder der Serie „Schwimmendes Licht“.


Beispielhafte Gemälde zu der
COSMOS-Thematik der Mainzer Ausstellung 2016

vgl. dazu besonders die Unterseite zu seiner COSMOS-Serie:
www.berndzimmer.com/html/cosmos.html

*

  Auswahl seiner bisherigen Ausstellungen:


1976: Frankfurter Kunstverein, Mit, Neben, Gegen (Musikperformance mit Conrad Schnitzler)
1977: Berlin, Galerie am Moritzplatz
1981: Kunstmuseum, Im Westen nichts Neues. Wir malen weiter (danach in Genf u. Aachen)
1981: New York, Barbara Gladstone Gallery
1981: Paris, Yvon Lambert
1982: Groningen, Groninger Museum
1982: Mailand, Studio d´Arte Cannaviello
1982: Stockholm, Kulturhuset, Gefühl & Härte. Neue Kunst aus Berlin (danach in München)
1983: Los Angeles, Frederick S. Wight Art Gallery, University of California, New Figuration. Contemporary Art from Germany
1983: Tel Aviv Museum of Art, New Painting from Germany
1984: New York, Museum of Modern Art (MoMA), An International Survey of Recent Painting and Sculpture
1984: Paris, Yvon Lambert
1984: Rom, Ugo Ferranti
1986: Taipei/Taiwan, Fine Arts Museum, German Art 1945-1985
1987: New York, MoMA, Berlinart 1961-1987 (danach in San Francisco)
1988: Toledo (Ohio), Toledo Museum of Art, Refigured Painting. The German Image 1960-1988 (danach in New York, Williamstown/Mass., Düsseldorf, Frankfurt/M.)
1989: München, Städtische Galerie im Lenbachhaus / Kunstforum Maximilianstraße
1990: Darmstadt, Mathildenhöhe
1993: Emden, Kunsthalle Emden / Stiftung Henri Nannen (danach in Regensburg, Bad Homburg, Leverkusen)
1997: Leicester, Leicester Art Museum
1997: London, Purdy/Hicks Gallery
2002: Kapstadt, South African National Gallery, Landschaften eines Jahrhunderts
2002: Kopenhagen, Galerie Edition Copenhagen
2004: Bamberg, Bamberger Dom / Internat. Künstlerhaus Villa Concordia, Ewige Weite
2006: Berlin, U-Bahnhöfe der U-Bahnlinie 6 (Berlin), Koch- bis Friedrichstraße / Museum Nikolaikirche der Stiftung Stadtmuseum Berlin, Lema Sabachtani[* 1]. 14 Stationen des Kreuzwegs
2006: Mannheim, Kunsthalle Mannheim
2009: Potsdam, KunstHaus Potsdam
2010: München, Deutsche Gesellschaft für christliche Kunst
2011: Berlin, Berlinische Galerie
2012: Augsburg, H2 – Zentrum für Gegenwartskunst im Glaspalast
2013: Tønder, Kunstmuseum
2013: Peking, Zhan Zhou International Cultural and Creative Industry Park, Infinity. Neo-Expressionism/Contemporary Art (danach in Peking)

 
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"Die Himmelsscheibe von Nebra"


Die Himmelsscheibe von Nebra zeigt die älteste bekannte konkrete Darstellung des Kosmos weltweit. Sie ist damit ein Schlüsselfund nicht nur für die Archäologie, sondern auch für die Religionsgeschichte.
Zusammen mit zwei wertvollen Schwertern, zwei Beilen, zwei Armspiralen und einem Meißel wurde die Himmelsscheibe vor 3600 Jahren auf dem Gipfel des Mittelberges bei Nebra (Sachsen-Anhalt) rituell vergraben. Die 32 Zentimeter große und mehr als zwei Kilogramm schwere Bronzescheibe mit Goldauflagen gilt als einer der wichtigsten archäologischen Funde des vergangenen Jahrhunderts.
1999 wurde sie von Raubgräbern dem Boden entrissen und in einer Polizeiaktion im Jahre 2002 sichergestellt. Seither befindet sie sich im Besitz des Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle (Saale).

Elemente des Tag- und Nachthimmels vermischen sich vor einem abstrakten Sternennetz - u.a. mit der Darstellung der Plejaden. Sonne und Mond werden aber nicht nur in ihrem Himmelslauf abgebildet, sondern auch erklärt. Zwischen den Horizonten erscheint unten eine Barke in nächtlicher Fahrt über den Himmelsozean. Es ist hier zum ersten Mal als zentrales Symbol in Europa überliefert. Die Himmelsscheibe gibt uns einen Einblick in das Wissen unserer Vorfahren über den Weltenlauf und seine religiöse Deutung vor 3600 Jahren.

Die internationale Beachtung und  Bedeutung der Himmelsscheibe von Nebra als älteste konkrete Darstellung kosmischer Phänomene wird deutlich auch durch ihre Aufnahme im Juni 2013  in das UNESCO-Dokumentenerbe "Memory of the World".

Weitere Informationen:
mainz-evangelisch-stadtkirchenarbeit.de/index/632  ( Text des "Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt )

In der unserer Ausstellung wird die DIETZ-Replik gezeigt. Sie hat – wie das Original – einen Durchmesser von ca. 32 cm. Gedruckt wurde auf 2 mm starkem Kupfer. Alle Goldelemente sind mit 22 Karat Echtgold handvergoldet, Höhungen sind fühlbar im speziellen Siebdruckverfahren aufgebracht. Die DIETZ-Replik entstand in unlimitierter Auflage im Einvernehmen und mit Genehmigung des Landesmuseums für Vorgeschichte, Halle/Saale. Das SONDER-Exemplar zur Ausstellung wurde auf der Rückseite per Hand entsprechend dem Original patiniert.

Wir bedanken uns sehr herzlich bei den so freundlichen Leihgebern - insbesondere bei Frau Petra Roßner-Dietz.

Günter DIETZ GmbH OFFIZIN
Kunstdruckerei & Verlag
Bachmühle 2 - 83564 Soyen
Tel. 08072-1062 - Fax 08072-1206
mail@dietz-offizin.de

www.dietz-repliken.de/
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Begleitveranstaltungen zur Ausstellung "Schöpferischer Kosmos"

Ort: ESG-Kirche Mainz - bis auf die Exkursion zur ESA nach Darmstadt


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Sonntag, 6. November , 18.15 Uhr - Filmabend

„The tree of life"

Meisterwerk des Kultregisseurs Terence Malik mit Brad Pitt, Sean Penn, Jessica Chastain

Prädikat besonders wertvoll - Goldene Palme - Festival de Cannes




"An Ambition. Einzigartigkeit und visueller Extravaganz gibt es im Kino von heute nichts ebenbürtiges" (kino.de)

 
Susanne Ostwald (NZZ) sieht in ihrer Kritik dieses Films:

"einen bildgewaltigen Hymnus auf das Leben und die Entstehung allen Seins, eine Exploration der Urgewalten, die das Universum erschufen und zusammenhalten, eine Ode an die Liebe. Sean Penn wandelt durch eine irritierende Welt, sich seiner Kindheit und des autoritären Vaters (Brad Pitt) erinnernd. Er ist auf der Suche nach Gott. Glaubenszweifel treiben ihn um, die wahre Religiosität erst konstituieren. Terrence Malick blickt auf den Beginn der Welt, die Elemente, die das Dasein begründen – und findet eine Erklärung für den Glauben. Es ist, als habe man das Leben in seiner Essenz geschaut."

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Sonntag, 13. November, 18.15 Uhr - Konzert

"An alle Sterne"






Aus der Zusammenarbeit der Frankfurter Musikerin und Künstlerin Susanne Kohnen mit einem Team von Astronomen der Sternwarte in Trebur ist ein faszinierend schönes Konzertprogramm entstanden. Atemberaubende Bilder aus dem Weltall leuchten in fließender Projektion auf der Leinwand. Die musikalische Begleitung spielt Susanne Kohnen auf Oboe, Saxophon und Theremin mit dezenten elektronischen Effekten und erfüllt den Raum mit wunderbar schwebenden Klängen.
In wenigen begleitend gesprochenen Sätzen wird der Eindruck unvorstellbarer Dimensionen von Raum und Zeit eindrücklich vertieft.

www.susannekohnen.de/meine_Webseite/home.html

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Dienstag, 22. November, 18.15 Uhr – Filmnacht

„Unser Komos - Die Reise geht weiter“





Carl Sagans 13-teilige Dokumentation über das Weltall begeisterte in den 1980er Jahren eine ganze Generation und gehörte zu den beliebtesten Programmen seiner Zeit – 500 Millionen Zuschauer verfolgten die Serie, die außerdem mit einem Emmy Award® ausgezeichnet wurde. Ann Druyan und Steven Soter, damals Mitarbeiter des 1996 verstorbenen Carl Sagan, setzen dessen Vermächtnis nun mit 13 weiteren Folgen fort: Mit modernsten Techniken und atemberaubenden Weltallaufnahmen erzählen sie von dramatischen Entdeckungen über Raum und Zeit sowie bemerkenswerten Mysterien des Universums. Ein moderner kosmischer Kalender, spektakuläre Spezialeffekte und die erstaunliche Macht der Fantasie garantieren eine Reise, die du nicht vergessen wirst – präsentiert vom weltweit renommierten Astrophysiker Neil deGrasse Tyson.

Gezeigt wird eine Auswahl aus den 13 aktuellen Folgen

Wir bedanken uns für die kostenlose Bildrechte bei




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Mittwoch, 7. Dezember, 20.00 Uhr - Adventsgottesdienst

„Sterne als Wegweiser“

Beim Betrachten des Abendhimmels geraten viele Menschen in Ehrfurcht ob der unendlichen Weite. Für viele ist der Blick auf den Himmel ein Gottesbeweis. Schon immer haben die Sterne Menschen fasziniert. Auch in der Bibel sind Sterne wichtig. Der Stern von Bethlehem hat den Drei Weisen den Weg gezeigt.
Hochschulpfarrer Erich Ackermann und Team


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Freitag, 20. Januar, 2017 16.30 Führung im ESA in Darmstadt

„ESA -Das europäische Tor zum Kosmos“





Das Europäische Raumflugkontrollzentrum (ESOC) ist eines der Operationszentren der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) in Darmstadt. Es ist das Mission Control Center für die meisten Weltraumprojekte der ESA. Mit seinen 800 Mitarbeitern betreut es ein gutes Dutzend Vorhaben gleichzeitig und verwendet als weltweites Netz von Bahnverfolgungsstationen sowohl ESTRACK als auch das Deep Space Network der NASA. Unsere Führung umfasst eine kurze Filmeinführung, sowie die Besichtigung u.a. der ESOC-Kontrollräume und des Zwillingsmodells der Raumsonde „Rosetta“.

Treffpunkt: ESOC-Besucherpforte, Robert Bosch Str,5, Darmstadt (5 min. Fußweg vom Hauptbahnhof)


Hin-und Rückfahrt in eigener Regie
Maximal: 20 Teilnehmende 
Verbindliche Anmeldung bei Pfarrer Rainer Beier ( vgl. Kontakt: Seite ? ) bis 16.Januar 2017 -
Kosten: 7 Euro pro Person für die Führung

Weitere Informationen zur ESA / ESOC:

http://www.esa.int/ger/ESA_in_your_country/Germany/Was_macht_das_ESOC_in_Darmstadt_Ein_Ueberblick

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Ergänzende Element in der AUSSTELLUNG

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Redshift-8-Premium
"PLANETARIUM"
 
Präsentation als PC-Version und
- auf Wunsch für Gruppen nach Absprache -
als Wand-Projektion


 


 
Programm „Redshift 8 Premium“, © 2014 United Soft Media Verlag GmbH, München.

 
* Professionelles PC-Planetarium mit beeindruckender Himmelsdarstellung und intuitiver Steuerung
* Positionsberechnung und Bewegungssimulation von über 100 Millionen Sternen, einer Million Deep-Sky-Objekten und 500.000   
   Asteroiden anhand exakter wissenschaftlicher Daten

* Beeindruckende 3D-Raumflüge zu Planeten und Monden, Asteroiden, Raumsonden, Sternen, Sternhaufen und Galaxien
* Umfangreiche Informationen zu den Himmelskörpern
* 40 interaktive Führungen mit aufschlussreichen Bildern, Videos und Animationen.

Neu in "Redshift 8 Premium" (Vorzeige-Version im Mainzer Projekt)

* Umfangreicher, konfigurierbarer Beobachtungsplaner
* Hinzufügen/Bearbeiten eigener Himmelsobjekte
* Erweitertes Zeitintervall (4713 v. Chr. bis 9999 n. Chr.)
* Numerische Integration der Bewegung von Asteroiden und Kometen
* Entfernungsinstrument
* Landung und Start von Planeten- und Mondoberflächen
* Sonnenfinsterniskarte mit Projektion auf den Erdglobus


Diese software wurde uns von redschift kostenlos zur Verfügung gestellt. Dafür danken wir herzlich

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INFO-Stelen

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Mehrere INFO-Stelen (A)
 
 
"PHYSIK - TRANSZENDENZ"

mit Texten großer Physiker unserer Zeit

(u.a. Niels Bohr, Albert Einstein, Werner Heisenberg, Max Planck, Erwin Schrödinger, Carl Friedrich von Weizsäcker )


* INFO-Stele (B)


Die "Himmelsscheibe von Nebra"

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* LESE-ORT 1

"Physik &Transzendenz"
Die großen Physiker unserer Zeit über ihre Begegnung mit dem Wunderbaren
 Hans-Peter Dürr (Hrsg.)
Driediger Verlag, 2010

und diverse weitere Fach-Literatur zur Thematik
 Physik / Astro-Physik / Neueste Naturwissenschaften


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LESE-ORT 2

"Bernd Zimmer-
Bilder auf Leinwand"

Werkverzeichnis 1976 bis 2010
und weitere Fachliteratur über / von Bernd Zimmer



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* LESE-ORT 3

"Die Himmelscheibe von Nebra"

Fachliteratur

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* LESE-ORT 3

Die Bibel



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Hier nachfolgend die Kurzinformation zu Termin, Ort und Thema der Ringvorlesung


01 - 27.10.2016, ESG-Kirche

PD Dr. Dr. Stefan Seit
(Philosophisches Seminar der Johannes Gutenberg-Universität Mainz)

"Tief ist der Brunnen der Vergangenheit. Sollte man ihn nicht unergründlich nennen? (Thomas Mann) - Die Frage nach dem allerersten Anfang in der Philosophie."

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02 - 3.11.2016, ESG-Kirche

Oberkonservator Dr. Allard Mees
(Römisch-Germanisches Zentralmuseum, Mainz

"Das Atmen des Kosmos"

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03 - 10.11.2016, ESG-Kirche

Prof. Dr. Hans-Joachim Fuchs
(Geographisches Institut der Johannes Gutenberg-Universität Mainz)

"Die Macht der Karten aus geographischer Sicht"

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04 - 17.11.2016, ESG-Kirche

Prof. em. Dr. Dr. h.c. mult. Jan Assmann
(Ägyptologisches Institut der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg)

"Kosmogonischer Monotheismus"

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05 - 24.11.2016, ESG-Kirche

Prof. Dr. Michael Roth
(Evangelisch-Theologische Fakultät der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Professur für Systematische Theologie und Sozialethik)

"Christlich-religiöse Rede von der Schöpfung im Unterschied zu kosmologischen Theorien oder: Warum Intelligent design und Kreationismus nichts mit Religion zu tun haben"


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06 - 1.12.2016, ESG-Kirche

Dr. Alfred Reichenberger
(Landesmuseum für Vorgeschichte Halle)

"Der Blick in den Himmel der Bronzezeit - die Himmelsscheibe von Nebra"

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07 - 8.12.2016, ESG-Kirche

Prof. Dr. Ernst-Dieter Hehl
(Historisches Seminar der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Arbeitsbereich Mittelalterliche Geschichte/Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz)

"Von A nach B und rund um die Welt. Lateinische und muslimische Kartographie im Mittelalter"


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08 - 15.12.2016, JGU, Auditorium Maximum

Prof. Dr. Thomas Hieke
(Katholisch-Theologische Fakultät der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Professur für Altes Testament)

"Alles nur Mythos? Impulse für heutiges Handeln aus biblischer Schöpfungsrede"

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09 - 22.12.2016, JGU, KEINE VORLESUNG
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10 - 12.1.2017, JGU, Auditorium Maximum

Michael Gerhard, M. A.
(Philosophisches Seminar der Johannes Gutenberg-Universität Mainz)

"Indische Kosmogonien und deren Relevanz für die indischen Philosophietraditionen"


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11 - 19.1.2017, JGU, Auditorium Maximum

Alisa Heinemann, M. A.
(Deutsches Institut der Johannes Gutenberg-Universität Mainz):

"Vom Urriesen Ymir und der Weltenesche Yggdrasil - Weltanfangsdarstellungen in der Edda"


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12 - 26.1.2017, JGU, Auditorium Maximum

Prof. Dr. Karl Böhmer
(Hochschule für Musik Mainz/Villa Musica Rheinland-Pfalz)

"Haydns Blick durchs Teleskop: 'Die Schöpfung'


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13 - 2.2.2017, JGU, Auditorium Maximum

Prof. Dr. Joachim Burger
(Institut für Anthropologie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz)

Mensch und Menschwerdung. Anmerkungen zu unserer Evolutionsgeschichte

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14 - 9.2.2017, JGU, Auditorium Maximum

Univ.-Prof. Dr. Joachim Kopp,
Institut für Physik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz:

14 Milliarden Jahre in 45 Minuten

Wir diskutieren die Entwicklung des Universums aus physikalischer Sicht, vom Urknall vor 14 Milliarden Jahren bis heute. Dabei gehen wir insbesondere darauf ein, wie sich aus winzigen Quantenfluktuationen im heißen primordialen Plasma Galaxien und Sterne bilden konnten,
und durch welche Beobachtungen wir diese Entwicklung heute rekonstruieren können.

http://www.staff.uni-mainz.de/jkopp/
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15 - 16.2.2017, JGU, Auditorium Maximum

Dominic Bärsch, M. Ed.
(Graduiertenkolleg 1876: "Frühe Konzepte von Mensch und Natur", Johannes Gutenberg-Universität Mainz)

Das Ende im Blick? – (Spät-)Antike Vorstellungen des Weltuntergangs

Nicht nur Vorstellungen über den Anfang sondern auch über das Ende der Welt gehören in den Bereich kosmologischer Spekulationen, die in zahlreichen Kulturprodukten vergangener wie gegenwärtiger Zivilisationen enthalten sind. In der lateinischen und griechischen Literatur der paganen und christlichen Antike sind es besonders die zerstörerischen Flut- und Feuerkatastrophen, die einen Untergang der Welt herbeiführen. Doch wer soll einen solchen Untergang bewirken? Und wie genau soll sich die Vernichtung ereignen? Und vor allem: Wie geht es danach weiter? Der Beitrag wird unter anderem thematisieren, welche diachronen Kontinuitäten und Brüche in der Beantwortung dieser Fragen zu konstatieren sind.
http://www.grk-konzepte-mensch-natur.uni-mainz.de/dominic-baersch/

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Bitte beachten Sie die aktuellen Hinweise auf der Homepage des Arbeitsbereichs Philosophie des Mittelalters der Johannes Gutenberg-Universität Mainz!
https://www.blogs.uni-mainz.de/fb05philosophie/arbeitsbereiche/mittelalter/


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Der Architekt der ESG-Kirche:

Ernst Gisel



de.wikipedia.org/wiki/Ernst_Gisel

Mann+Schneberger
Leitung der baulichen Maßnahmen 2015 in der ESG Kirche
www.mann-schneberger.de

ESG-Kirche  in Mainz:
de.wikipedia.org/wiki/Gemeindezentrum_der_Evangelischen_Studierendengemeinde,_Mainz

EXTRA-Bildergalerie zur ESG-Kirche: Zugang und Innenraum:
mainz-evangelisch-stadtkirchenarbeit.de/index/625




                                                               
Neugestalteter Altarbereich (2015) der ESG-Kirche zu Mainz
                                                                (Foto: pfr.b.)





HERZLICHE   EINLADUNG !

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Wir bedanken uns herzlich bei allen,
die dieses Vorhaben unterstützen und fördern.


Für die Sicherheit:



 






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