Evangelische Stadtkirchenarbeit Mainz

Oktober 2017




AGORA


Begegnung von Wissenschaft und Evangelischem Glauben
in der Mainzer Christuskirche

Evangelische Stadtkirchenarbeit Mainz
Pfarrer Rainer Beier

Letzte Bearbeitung: 18.Juli 2017

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KONZEPTIONELLE  HINWEISE

Unter diesem Titel beginnt noch in 2017 ein neues Format von Veranstaltung der Evangelischen Stadtkirchenarbeit Mainz
in der Verantwortung von Pfarrer Rainer Beier.

AGORA wendet sich insbesondere an Erwachsene, die Vortragsveranstaltungen auf akademischen Niveau erwarten.
Das Themenspektrum ist weit.

Mit dem Titel AGORA soll Bezug genommen werden auf den Biblischen Kontext der Begegnung des Apostels Paulus als Botschafter des Evangeliums Jesu
auf der Basis der jüdisch-christlichen Wurzeln mit den Bürgern - insbesondere den Philosophen in Athen, und damit auch der  griechischen Geisteswelt bzw. den Wissenschaften.

Hintergrund zum Veranstaltungs-Titel AGORA

AGORA - in Athen

"Die Agora (griechisch ἀγορά, „Marktplatz“) in Athen war in der griechischen Antike ein Versammlungsplatz der Polis und wurde für die Heeres-, Gerichts- und Volksversammlungen der freien Bürger genutzt. Er existiert seit etwa dem 5. Jahrhundert v. Chr. und bildet einen Gegensatz zum kultischen und politischen Machtzentrum der archaischen Burganlage (der Akropolis). Daher stellt die Agora einen bedeutenden Schritt in der Entwicklung der attischen Demokratie dar."

AGORA - Griechenland allgemein

Die Agora (altgriechisch ἀγορά) war im antiken Griechenland der zentrale Fest-, Versammlungs- und Marktplatz einer Stadt. Sie war aber zugleich auch eine bedeutende gesellschaftliche Institution und als solche ein kennzeichnendes Merkmal der griechischen Polis. Als wichtiger Kultplatz war sie der Veranstaltungsort vieler für die Ausbildung einer gemeinsamen Identität entscheidender religiöser Feste mit gymnischen und musischen Agonen. Als Ort der Volks- und Gerichtsversammlungen kam ihr eine herausragende Rolle für das geordnete Zusammenleben in einer Gemeinschaft zu. Bei Homer gilt das Fehlen einer Agora als ein Anzeichen für Recht- und Gesetzlosigkeit. Laut Herodot war die Agora für den Perserkönig Kyros II. das bestimmende Merkmal einer selbstständigen griechischen Stadt (Historien 1.153).

AREOPAG

"Der Apostel Paulus soll laut der Apostelgeschichte bei einem Athen-Besuch von Einwohnern auf den Areopag geführt worden sein (Apg 17,19 ff.), damit er dort seine „neue Lehre“ erläutere. Die Interpretation der Ortsangabe in der Bibel ist umstritten, denn der Areopag als Gremium tagte seit der klassischen Zeit nicht mehr auf dem gleichnamigen Felsen, sondern in der Königshalle (Basileios Stoa) in der Agora. „Areopag“ kann sich daher auf den Ort oder den entsprechenden Rat beziehen."

(Quelle: wikipedia-Artikel zu "Agora" bzw. "Areopag")

Veranstaltungs-Typus

Neben Einzelveranstaltungen sollen auch thematischen Reihen ab 4 Terminen angestrebt werden.
Zu Beginn des Jahres 2018 soll z.B. eine Reihe zur aktuellen Gehirnforschung stattfinden:




"Im Labyrinth der Synapsen und Neuronen"

    Die moderne Gehirnforschung
    und ihre Konsequenzen für Gesellschaft und Religion




Als Ort und Zeitpunkt ist definiert:
Christuskirche Mainz -
jeweils an einem Mittwoch, Beginn 18.15 Uhr

Wir danken der Christuskirchengemeinde Mainz für die freundliche Kooperation.

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1. Vortrag im Format "AGORA"

Prof. em. Dr. Dr. h.c. mult. Jan Assmann
Ägyptologisches Institut der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg


Mittwoch, 18. Oktober 2017
18.15 Uhr
Christuskirche Mainz

Weitere Informationen + Bericht zur Veranstaltung:
mainz-evangelisch-stadtkirchenarbeit.de/index/659

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Dieser Beitrag war ursprünglich geplant in der Ringvorlesung
"Schöpferischer Kosmos" im WS 2016 / 2017.

Wegen des Ausfalls der Bahnverbindung konnte er damals nicht stattfinden.
Ich freue mich, daß ich Herrn Prof. em. Dr. Dr. h.c. mult. Jan Assmann
noch einmal für einen Vortrag in Mainz gewinnen konnte -
diesmal im Kontext "AGORA".


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